2000 Besucherinnen und Besucher bei 13. Flugtagen auf
Kunststücke auf Mannheimer City Airport präsentiert

Ein Oldtimer wird inspiziert.

Von Klaus Schüller
Mannheim. Schon zum 13. Mal ging es beim Luftsportzentrum Rhein Neckar hoch her. Auf dem Segelfluggelände im westlichen Teil des City Airports Mannheim kamen am Wochenende Flugsportbegeisterte bei den Flugtagen voll auf ihre Kosten.
Alle sechs unter dem Dach des Luftsportvereins Rhein Neckar beheimateten Flieger-Klubs waren mit ihren Maschinen gekommen, um ihre Kunststücke und Leistungen zu präsentieren. Der Clou für die vielen Besucher : Neben den normalen Rundflügen wurden auch so genannte Schnupperflüge angeboten. Wer es sich was zutraute, konnte auch selbst einmal das Steuerhorn in die Hand nehmen. Natürlich unter der professionellen Anleitung und Hilfestellung von erfahrenen Fluglehrern. Kein ganz billiger Spaß. Immerhin mussten die Möchtegern-Piloten für ganze 20 bis 25 Minuten 45 Euro berappen. Jonas Lehn aus Mannheim- Friedrichsfeld wollte wissen, wie man sich fühlt als Jungpilot. Er meinte nach seinem gerade beendeten Jungfernflug: „ Das war total super. Und wer denkt – das war das erste und das letzte Mal - – ever! Ich hoffe, dass diesem Schnupperflug noch viele Flüge folgen.“ Wer unterdessen lieber am Boden blieb, hatte ebenfalls Spaß an weiteren weniger abenteuerlichen Aktivitäten. Dabei fanden gleich zwei Flugsimulatoren regen Zulauf. Entweder konnten Frau oder Mann einen Airbus A 320 oder die Boeing 737 starten, fliegen und auch wieder heil landen. Einige Veteranen der Luftfahrtgeschichte konnten am Boden oder auch fliegend bestaunt werden.
Weniger laut ging es bei den Vorführungen der Segelflieger zu. In den Trainingsmaschinen konnten Fans dieser Flugsportart auch mitfliegen. An die Kids hatten die Veranstalter auch gedacht. Bei Modelflugvorführungen sah man viele glänzende Augen und anschließend bei den verschiedenen Händlern von Bausätzen wurde dann auch so manch ein Model mit heimgenommen. Der Beginn des letzten Tages am Sonntag startete mit einem ökumenischen Feldgottesdienst. Die meisten Teilnehmer der Vereine sprachen davon, dass diese Flugtage nicht die letzten seien, bei denen sie dabei waren. Fazit nach zwei Tagen: Zufriedene Veranstalter, die anwesenden Sanitäter vom Arbeiter Samariter Bund konnten eine ruhige Kugel schieben und fast 2000 Besucher hatten ganz offensichtlich bei strahlendem Spätsommerwetter beste Laune.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen