Frühling in Sicht – die Störche kehren aus den Winterquartieren zurück
- Storch im Herzogenriedpark zur Weihnachtszeit 2024
- Foto: BAS
- hochgeladen von Charlotte Basaric-Steinhübl
Mannheim. Die ersten Weißstörche sind seit Anfang Februar wieder auf ihren Horsten in Baden-Württemberg gelandet. Viele weitere werden zur Brutsaison noch folgen. Trotz der im Herbst in Spanien und Frankreich ausgebrochenen Vogelgrippe unter Zugvögeln hofft der NABU auf eine gute Rückkehrquote, möchte aber erst im Verlauf der Brutzeit bilanzieren, wie viele gesund zurückgekommen sind.
Storchenmännchen kommen meist vor den Weibchen an, um Nistplätze zu sichern. Frühe Rückkehrer haben oft in Spanien oder Südfrankreich überwintert und verkürzen so ihren Heimflug, statt den langen Weg nach Nordafrika zu nehmen.
Rund einige Hundert „Winterstörche“ bleiben ganzjährig in Deutschland, auch im Luisenpark und im Herzogenriedpark waren im Winter Störche zu sehen. Milde Winter liefern ihnen ausreichend Nahrung – Mäuse, Schnecken und Fische – und die Kälte ist dank des isolierenden Federkleids kein Problem.
Für eine erfolgreiche Brut benötigen Störche genügend Nahrungshabitate und günstige Wetterbedingungen. Dauerregen kann Jungvögel gefährlich unterkühlen.
Der NABU bittet um Toleranz, wenn Horste in der Nähe von Wohnhäusern stören – ihre Entfernung löst das Problem selten, denn Störche bauen oft direkt wieder oder wählen einen anderen, möglicherweise weniger geeigneten Standort.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |
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