Lutz Pauels wird Ehrenpräsident des baden-württembergischen Eissportverbandes
Ein "Eisbrecher" im positivsten Sinne

Ein frischgebackener und strahlender  Ehrenpräsident inmitten seiner beruflichen Weggefährten und Freunden (von links): Franz Reindl, Roland Hocker, Lutz Pauels, Lothar Quast und Heinz Janalik.
  • Ein frischgebackener und strahlender Ehrenpräsident inmitten seiner beruflichen Weggefährten und Freunden (von links): Franz Reindl, Roland Hocker, Lutz Pauels, Lothar Quast und Heinz Janalik.
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Abschied. Social media und Networking brauchte ihm niemand zu erklären. Lutz Pauels wußte diese „interaktiven tools“ schon zu nutzen, als die meisten heutigen Kenner dieser Neuen Welt noch in der Kindertagesstätte verweilten. Nach nunmehr 22 Jahren wurde der 71-jährige „ewige Lutz“ aus den ehrenamtlichen Diensten des Baden-württembergischen Eissportverbandes verabschiedet.
Und Ehre wem Ehre gebührt: Da ließ es sich der erste Mann im Deutschen Eishockey, Präsident Franz Reindl nicht nehmen einen Lobgesang auf einen der engagiertesten Mitarbeiter der letzten Jahrzehnte anzustimmen. „ Er hat für den Eishockeysport bemerkenswertes geleistet“ und meinte damit die Hintergrundgespräche zwischen den Verbänden bei der Einführung der Deutschen Eishockeyliga (DEL) als erster eigenständiger Profiliga im deutschen Sport. Und auch die folgenden Spannungen zwischen DEL und DEB löste Pauels mit auf. „Wir sitzen mit DEL, DEL2 und den Nachwuchsligen wieder an einem Tisch. Das ist mit sein Verdienst“, so Reindl. Auch die Zusammenarbeit mit dem baden-württembergischen Verband hatte Reindl in bester Erinnerung: „ Lutz hatte Weitblick, er war sehr diplomatisch und immer gesprächsbereit. Über das Verhältnis zu Baden-Württemberg können wir nur das beste sagen und das ist ein wesentlicher Verdienst von Lutz Pauels.“ Auch Manfred Schäfer, amtierender Weltverbandspräsident der Eisstockschützen konnte sich auf seinen sportaffinen Freund Lutz stets verlassen. Auch für den Mannheimer Sportbürgermeister Lothar Quast war der gebürtige Neckarauer jahrelang eine unverzichtbare Größe und Stimme in der Quadratestadt: „„Er war immer ein wichtiger und kompetenter Sachberater in Eissportbelangen“, so Lothar Quast. Mannheim verliere einen entschiedenen Fürsprecher an der Verbandsspitze, bedauerte er. So sei es unter anderem der Fürsprache des EBW-Präsidiums zu verdanken gewesen, dass 2010 Mannheim Spielort der Eishockey-Weltmeisterschaft war, die Eiskunstläufer 2009 hier ihren Deutschen Meister suchten.
1983 wurde er Pressesprecher des Mannheimer ERC. Gewählt wurde er einstimmig und in Abwesenheit. Der umtriebige Lutz Pauels war schon auf der nächsten Veranstaltung und kaum dort angekommen war er auch schon wieder weg. Roland Hocker, sein Nachfolger an der EBW-Spitze dankte Lutz Pauels für sein jahrelanges Engagement und war sich durchaus bewusst , welche Herkulesaufgabe es bedeutete, unterschiedliche Interessenlagen von Verbänden zielfördernd und friedlich zusammenzubringen. „Einstimmigkeit kommt nicht von selbst,“ so Hocker. Und wenn dann nur ganz selten: Zum Beispiel wenn es darum geht einen Ehrenpräsidenten zu küren. Zu diesem wurde Lutz Pauels nämlich ernannt. Ohne Gegenstimme versteht sich. .. pete

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