Theaterfest lockte 9500 Besucher an
240. Spielzeit am Mannheimer Nationaltheater ist eröffnet

Das »Speed-Dancing« des Tanzensembles war einer der vielen Höhepunkte des Theaterfests.
  • Das »Speed-Dancing« des Tanzensembles war einer der vielen Höhepunkte des Theaterfests.
  • Foto: Lys Y. Seng
  • hochgeladen von Christian Gaier

Mannheim. Beim großen, bunten Theaterfest des NTM am Samstag, 15. September, eröffneten rund 9500 Besucher zusammen mit den Künstlern und Mitarbeitern des Nationaltheaters die 240. Spielzeit. Als sich um 15 Uhr die Tore öffneten und auch das Programm auf der Außenbühne begann, strömten bereits die ersten Besucherscharen in Spiel- und Werkhaus.
Bis in den späten Abend hinein informierten sich Theaterbegeisterte und Neulinge über das Spielzeitprogramm, über das Theaterschaffen und seine Verwandlungskünste, erstanden Kostüme, Masken und Requisiten, feierten mit den Mitarbeitern und Künstlern, genossen die spätsommerlich-heitere Atmosphäre auf dem ganzen Theatergelände und ließen den Tag bei einer Party im Theatercafé ausklingen.
Besonders beliebt waren wie stets die Bühnentechnikshow und die Bunkerführungen, außerdem die fröhliche One-Minute-Show »Wenn ich an Mannheim denke…« des neuen Schauspielensembles, das »Speed-Dancing« des Tanzensembles, das Offene Singen mit Beethovens »Freude, schöner Götterfunken« und das Wunschkonzert der Oper, das Klötzchenparadies des Jungen NTM und Ausschnitte der ersten Produktion des neuen Stadtensembles bei der »Mannheimer Mini-Mess«.
Ein großer Erfolg war auch das Patenschaftskonzert, mit dem das JugendSinfonieOrchester Mannheim der Musikschule (JSOM) und das Nationaltheaterorchester (NTO) ihren neu abgeschlossenen Patenschaftsvertrag in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Peter Kurz als Ehrengast und Unterstützer der Initiative feierten. Die Patenschaft, die im Rahmen der »tutti-pro-Orchesterpatenschaft« der Verbände Jeunesses Musicales, Deutsche Orchestervereinigung und Verband deutscher Musikschulen geschlossen wurde, umfasst auch Probenbesuche, Workshops, Coachings und Aufführungsbesuche im Orchestergraben für die jungen Musiker. Sie ist die 55. Patenschaft dieser Initiative und schließt an eine frühere Kooperation beider Orchester an.
Bevor Beethovens 5. Sinfonie erklang, hob Bjoern Strangmann, Leiter der Musikschule Mannheim, die Ehre hervor, mit einem Orchester vom Rang des Nationaltheaterorchesters kooperieren zu dürfen, was »das Tor der Musik noch weiter öffne«. Jean-Marc Vogt,Vorsitzender der Deutschen Orchestervereinigung, wies auf die Funktion von Orchestern als wahre »Integrationsinkubatoren« hin. Und Johannes Freyer, Präsident der Vereinigung Jeunesses Musicales Deutschland, überreichte schließlich die Patenschaftsurkunde an Opernintendant Albrecht Puhlmann, der in seiner Begrüßung Wert und Bedeutung einer solchen Patenschaft betonte. (ps)

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