Vorsicht vor Ambrosia
Stadtverwaltung gibt Tipps

Garten. Bereits seit dem 19. Jahrhundert finden sich in Deutschland Vorkommen der Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia). In den vergangenen Jahren hat sich diese ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanze in Süd- und Mitteleuropa stark ausgebreitet. Dies ist problematisch, da die Pollen der Ambrosie als starker Allergieauslöser bekannt sind und zu schwerem Heuschnupfen beziehungsweise sogar Asthma führen können. Zudem blühen die Pflanzen zwischen August bis Oktober, so dass sich die Leidenszeit von heuschnupfengeplagten Menschen ins Spätjahr ausdehnt. Die Pflanze wächst vor allem auf Brachflächen und an Straßenrändern, daneben aber auch vereinzelt in Gärten, wohin sie über Vogelfutter gelangt sein könnte.
Falls Ambrosia-Pflanzen im Garten gefunden werden, empfiehlt der Bereich Umwelt der Stadtverwaltung Ludwigshafen diese zu entfernen. Dazu sollten die Pflanzen nicht mit bloßen Händen angefasst werden, sondern es sollten Handschuhe getragen werden, um eventuelle Kontaktallergien zu vermeiden. Beim Umgang mit bereits blühenden Pflanzen empfiehlt sich zudem die Verwendung einer Atemschutzmaske.
Die Pflanzen sollten auf keinen Fall auf dem Kompost entsorgt oder zu den Grünabfällen gegeben werden, da dies die Ausbreitung von Samen begünstigen kann. Stattdessen empfiehlt sich, die Ambrosia-Pflanzen in eine dichte Plastiktüte zu stecken und im Restmüll zu entsorgen. Weitere Fragen beantwortet Dr. Norbert Giermann, Stadtverwaltung Ludwigshafen am Rhein, Bereich Umwelt, Telefon 0621 504-2329. ps

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