Mein Abteilungsdurchlauf
Zentralredaktion und erster Block in der BBSW1 Ludwigshafen

Ludwigshafen. Nun ist bereits einige Zeit seit Beginn meiner Ausbildung bei der SÜWE vergangen. In meinem Abteilungsdurchlauf stand nach der Anzeigenleitung die Zentralredaktion auf dem Plan.
In diesem Artikel schildere ich meine gesammelten Eindrücke über die Abteilung.

In den sechs Wochen, in denen ich in der Abteilung eingeteilt war, gehörte das ausführliche Recherchieren und das anschließende Verfassen von Berichten zum Großteil zu meinen Aufgaben. Bei den Berichten handelt es sich meist um Entwürfe – so hatte ich die Gewissheit, dass meine Berichte noch Korrektur gelesen und anschließend berichtigt werden.
Ich arbeitete auch mit Agenturtexten oder verfasste Vorschauen für Events wie Konzerte oder Opern. Eine weitere wichtige Aufgabe der Redakteure ist das Verfassen von Public Relations (PRs). Eine PR ist einfach gesagt ein werblicher Text, der redaktionell gestaltet ist. Beim Schreiben eines solchen Texts ist man eng an die Vorgaben des Kunden gebunden – ohne genaue Absprache mit den Kunden kann es sich als anspruchsvolle Aufgabe herausstellen.
Ich hatte auch schon Einblicke in den Prozess wie das Wochenblatt digital entsteht und so dann gedruckt und an die Haushalte im Verbreitungsgebiet verteilt wird. Dabei muss die Redaktion eng mit den Kollegen, die für die Anzeigen verantwortlich sind, zusammenarbeiten, da man sich gemeinsam auf das Produkt abstimmen muss. Denn vorerst werden die noch leeren Seiten mit den Anzeigen bestückt. Sind diese dann platziert werden die Seiten „gespiegelt“ – bedeutet, dass die Seiten für die Redaktion freigegeben werden. Das Platzieren der Texte auf den Seiten des digitalen Wochenblatts kann man mit dem bekannten Spiel „Tetris“ vergleichen.
Ich war auch außerhalb des Büros auf Terminen mit Kunden unterwegs. Oft ist es wesentlich unkomplizierter Recherche direkt aus erster Quelle zu betreiben. Das heißt den Kunden vor sich zu haben und ein Interview zu führen.
In den 6 Wochen in der Abteilung konnte ich mir eine eigene Meinung bilden, ob mir die Arbeit der Redakteure nun zusagt oder nicht. Ich kam zu dem Entschluss, dass mir eine kaufmännische Ausbildung sehr viel mehr liegt. Ich merkte recht schnell wie anspruchsvoll und aufwendig die Arbeit der Redakteure sein kann, denn ohne eine redaktionelle Ausbildung, ein Journalismus Studium oder Vorwissen in dem Bereich fiel es mir teilweise schwer die Arbeit so sorgfältig wie meine Kollegen und auch in einem angemessenen Tempo zu erledigen. So wie ich unsere Redakteure nun kenne, denke ich mir, dass man als Redakteur eine Vorliebe und auch Talent für das Verfassen und Arbeiten mit Texten haben sollte.

Den ersten Block der Berufsschule habe ich nun auch hinter mir. Die 8 Wochen, in denen ich in der BBSW1 Ludwigshafen war, vergingen wie im Flug. Anfangs war es ein eher ungewohntes Gefühl wieder in der Schule zu sitzen, das legte sich aber schnell wenn man sich an die Mitschüler und an das Umfeld gewohnt hatte.
Unsere Klasse setzt sich aus Medienkaufleuten und Industriekaufleuten der BASF zusammen. So kamen wir anfangs auf 26 Schüler. 
Zu unseren Unterrichtsfächern zählen: Informationsbearbeitung, spezielle BWL, allgemeine BWL, Sozialkunde, Rechnungswesen und Englisch. Diese haben wir, bis auf Ausnahme von SBWL, gemeinsam mit den Industriekaufleuten.
Zu Beginn standen erstmal viele Vorstellungsrunden auf dem Plan, so wie man es kennt, wenn man in einem neuen Umfeld ist.
Dann ging es aber auch schon los mit den Einführungen in die einzelnen Fächer.
Es war ein Mix aus Beschaffungsprozessen, Buchhaltung, dem System der dualen Berufsausbildung und „introduce your company“.
Die Klausuren schrieben wir am Ende des Berufsschulblocks.
Über den ersten Block der Berufsschule lässt sich abschließend sagen, dass es eine gute Zeit war – man hatte Abwechslung zu dem Alltag im Betrieb und, sehr wichtig, man kam bereits gegen Mittag nach Hause.
Die Schule dient zum Vertiefen von Berufs- und Fachwissen, welches man für den jeweiligen Ausbildungsberuf benötigt. Ich konnte mir in den 2 Monaten an der Schule bereits viel theoretisches Wissen aneignen,  was ich teilweise auch schon im Betrieb anwenden konnte. 
Im Wesentlichen unterscheidet sich die Berufsschule aber kaum von einer „normalen“ Schule, so wie man sie in seiner schulischen Laufbahn vor der Ausbildung besucht hat.
Persönlich muss ich sagen, dass mir die Schule in dem Blockmodell viel mehr zusagt, als wenn ich zwei Tage in der Woche in die Berufsschule müsste. So hat man die Chance sich gut auf die Schule zu konzentrieren. Zu Beginn war ich etwas skeptisch was die Gestaltung des Unterrichts betrifft. Ich dachte, dass der Unterricht eher auf die Industriekaufleute ausgelegt ist, und uns Medienkaufleute deshalb viele Sachen kaum betreffen, immerhin besteht unsere Klasse zur Hälfte aus Azubis der BASF. Dies stellte sich aber nicht als ein Problem dar, ganz im Gegenteil, der Unterricht wurde dadurch eher interessanter und die Lehrer bemühen sich den Unterricht auf Medien- und Industriekaufleute gleich auszulegen. Das Leistungsniveau der Berufsschule würde ich etwas unter dem eines Gymnasiums sehen. Angst vor der Schule ist also vollkommen unbegründet. Was die Lehrer angeht lässt sich nur sagen: Lehrer bleiben Lehrer.

Autor:

Paul Gauch aus Hochspeyer

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