Sanierung geht in die nächste Runde
Ludwigshafener Tafel

Das Ludwigshafener Tafel-Team.  Foto: ps
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Ludwigshafen. Die Sanierungsmaßnahmen der Tafel in Ludwigshafen gehen weiter und sollen bis Mitte des nächsten Jahres abgeschlossen sein, da im nächsten Jahr 15-jähriges Jubiläum gefeiert wird, berichtet Juergen Hundemer, Vorsitzender des Trägervereins VEhRA in Ludwigshafen.
Die Tafel wurde durch VEhRA im Jahre 2005 gegründet und versorgt seitdem eine Vielzahl von bedürftigen Menschen in der Stadt und aus der Umgebung.
Die Räumlichkeiten In der Bayreuther Straße waren in die Jahre gekommen, weshalb 2017 mit der Sanierung begonnen wurde.

Sanierungsmaßnahmen

Zu den Sanierungsmaßnahmen gehörten neue Container, die das Sortieren der Lebensmittel bei zumutbaren Arbeitsbedingungen ermöglichen. Im nächsten Schritt wird vor die Container ein schützendes Vordach gebaut, damit die Lebensmittel aus den Kühlfahrzeugen im Trockenen ausgeladen werden können.
Auch eine neue Heizungs- und Beleuchtungsanlage in der rund 120 Quadratmeter großen „Verkaufshalle“ wurde installiert und die Sanitäreinrichtungen werden noch um eine Kundentoilette erweitert.
Küche und Arbeitsraum bedürfen einer dringenden „Grundrenovierung“, die noch folgt. Die Sanierung schließt ab mit einer für mehr Sicherheit sorgenden intakten Umzäunung für das Gelände. Die Räume werden durch die Stadt mietfrei zur Verfügung gestellt. Die Nebenkosten wie beispielsweise Strom, Wasser und Heizung gehen zu Lasten von VEhRA. Der Verein rechnet mit weiteren Sanierungskosten von circa 40.000 Euro, die durch Spenden und durch Eigenmittel des Vereins finanziert werden sollen.

Die Tafel

Die Ludwigshafener Tafel ist das größte soziale Projekt in der Stadt. „Diese Herausforderung nehmen wir sehr ernst und wir tragen eine hohe soziale Verantwortung, sowohl für die vielen ehrenamtlichen Helfer als auch für die große Anzahl an bedürftigen Menschen, die wir in der Tafel versorgen. Dies erfordert auch, dass wir für zumutbare Arbeitsbedingungen sorgen müssen“, so Hundemer.
Mehr als 100 ehrenamtliche Helfer und Ein-Euro-Jobber engagieren sich bei der Ludwigshafener Tafel. Monatlich nutzen 2.000 bedürftige Menschen das Angebot und werden von der Tafel mit den nötigsten Lebensmitteln oder Frischeprodukten wie Obst, Gemüse, Salate. Einkaufen darf, wer bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreitet, das sind Hartz 4 Empfänger, Bezieher von Asylleistungen oder Rentner mit geringem Einkommen.

Die Zahlen

Das hohe Engagement der ehrenamtlichen Helfer unterstreichen auch die nachfolgenden Zahlen eines Jahres:
Es werden circa 51.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit geleistet, was einer einer Wirtschaftskraft von 500.000 Euro entspricht. 15.000 Kisten Backwaren, 46.000 Kisten Obst und Gemüse und 12.000 Kisten Milchprodukte werden verarbeitet. Vier Kühlfahrzeuge holen an sechs Tagen in der Woche bei mehr als 40 Lebensmittelspendern Waren ab. jr/ps

Autor:

Judith Ritter aus Lingenfeld

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