LU setzt auf KI-Suche im Ratsinformationssystem und KI-Assistenz im Alltag
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Ludwigshafen. Mainz, Ludwigshafen, Trier und Koblenz wollen KI in ihren Verwaltungen gemeinsam voranbringen. Mit einer Kooperationsvereinbarung Mitte Mai legten die vier Städte das Projekt "Vier Städte, ein digitales Ökosystem – Gemeinsam Zukunft gestalten in der Verwaltung" mit KI auf fünf Jahre an.
Die Städte entwickeln und testen KI-Anwendungen zusammen, damit sie Lösungen nicht mehrfach parallel in einzelnen Verwaltungen aufbauen müssen. Sie bündeln Erfahrungen, entwickeln erfolgreiche Anwendungen gemeinsam weiter. Danach sollen weitere Kommunen sie perspektivisch übernehmen.
Geplant sind unter anderem eine intelligente Suche in Ratsinformationssystemen. Damit sollen politische Vorlagen und Beschlüsse schneller auffindbar werden. Außerdem wollen die Städte einen internen KI-Assistenzdienst erproben, der Mitarbeitende bei Recherche-, Text- und Routineaufgaben unterstützt.
Jede der vier Städte testet KI-Anwendungen in unterschiedlichen Verwaltungsbereichen. Bewährte Lösungen sollen anschließend auch in den anderen Kommunen eingesetzt werden. Auch beim Thema Open Data arbeiten Mainz, Ludwigshafen, Trier und Koblenz enger zusammen. Die Statistikstellen verfolgen das Ziel, Daten einheitlicher bereitzustellen und besser nutzbar zu machen. Zusätzlich planen die Städte gemeinsame Austausch- und Arbeitsformate zu digitalen Zukunftsthemen.
Wie die Stadtverwaltung mitteilt, knüpft die Kooperation an eine Landesförderung in Höhe von 370.000 Euro an. Die Stadt Mainz koordiniert das Projekt. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |