Jobmesse bringt Unternehmen und Zugewanderte zusammen
- Wollen Türen öffnen: die Veranstalter*innen der Jobmesse (von links) Hannele Jalonen, Daniel Nemec (Jobcenter Vorderpfalz-Ludwigshafen), Alexander Hornschuch, Jana Sand und Stefanie Lenz
- Foto: HPH
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Ludwigshafen. Am 28. August findet im Heinrich Pesch Haus von 10 Uhr bis 15 Uhr eine Jobmesse für Geflüchtete und Zugewanderte statt. Hier können Unternehmen und Jobsuchende miteinander in Kontakt kommen. Für Interessierte gibt es im Vorfeld die Möglichkeit, an Bewerbungstrainings teilzunehmen.
Die erste Jobmesse fand 2023 statt und stieß auf sehr große Resonanz – zahlreiche Unternehmen präsentierten sich und ihre Angebote den rund 600 Besucher*innen. Das große Interesse hat die Veranstalter*innen nun bewogen, in diesem Sommer eine zweite Jobmesse zu veranstalten.
Chance auch für Unternehmen
„Der Fachkräftemangel beschäftigt die meisten Unternehmen und parallel sind in der Region viele Geflüchtete und Zugewanderte angekommen, die eine hohe Motivation mitbringen, in Deutschland eine Ausbildung zu absolvieren oder hier zu arbeiten“, sagt Stefanie Lenz von der IHK. Die Zielgruppen werden bei der Jobmesse zusammengeführt. Migranten haben die Chance, sich zu präsentieren und die Einstiegsmöglichkeiten zu erfragen. Firmen lernen so mögliche Fachkräfte kennen.
Für die Vorbereitung auf die Messe und den Bewerbungsprozess bieten HPH und „LU can help“ Vorbereitungsveranstaltungen an. „Knapp 30 Unternehmen aus der Region haben sich bereits ihren Messestand gesichert. Das Angebot deckt eine große Zahl an Branchen ab - von der Pflege über Industrie bis hin zum Hotel“, freut sich Projektkoordinatorin Jana Sand vom HPH.
„Jeder Mensch bringt Talente und Potenziale mit – unabhängig von Herkunft oder Lebensweg. Gemeinsam mit Partnern und Unternehmen aus Ludwigshafen sowie der Metropolregion Rhein-Neckar wollen wir Geflüchteten und Zugewanderten zeigen, welche Chancen hier vor Ort auf sie warten. Unser Ziel ist es, Türen zu öffnen, Perspektiven zu schaffen und die Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben nachhaltig zu fördern“, so Alexander Hornschuch, Geschäftsführer Operativ des Jobcenters Vorderpfalz-Ludwigshafen.
Am Messetag stehen Mentor*innen den Messebesucher*innen zur Seite. Geflüchtete können auch ohne Teilnahme an den Vorbereitungsveranstaltungen zur Messe kommen. Der Eintritt ist frei, es ist keine Anmeldung erforderlich. Vor Ort wird eine kostenlose Kinderbetreuung angeboten, außerdem gibt es auf der Jobmesse begleitende Workshops.
Partner sind neben LU can help die IHK, Jobcenter, VHS und die Stadt Ludwigshafen. IHK und Jobcenter tragen die Kosten. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |
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