Freigabe in Ludwigshafen: Hochstraße Süd ab Freitag offen
- Die Gesamtkosten liegen der Stadt zufolge bei rund 147 Millionen Euro.
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Ludwigshafen. Für Pendler, Lieferverkehr und Unternehmen wird eine wichtige Verbindung am Rhein wieder nutzbar: In Ludwigshafen wird die Hochstraße Süd am Freitag, 3. Juli für den Verkehr freigegeben.
Die teils neu gebaute, teils grundlegend modernisierte Strecke zählt zu den wichtigsten Infrastrukturprojekten der vergangenen Jahre in der Metropolregion Rhein-Neckar. Nach Jahren mit Umleitungen, Staus und Baustellen soll sich die Verkehrslage damit spürbar entspannen.
Wichtige Ausweichroute für kommende Bauphasen
Nach Angaben der Stadt hat die Freigabe auch für die nächsten Großprojekte zentrale Bedeutung. Während des geplanten Umbaus des Nordbrückenkopfes, des Abrisses der Hochstraße Nord und des Baus der Helmut-Kohl-Allee wird die Kurt-Schumacher-Brücke in Richtung Mannheim demnach nicht mehr zugänglich sein.
Die Hochstraße Süd gilt deshalb als wichtige Alternative für den Verkehr zwischen Ludwigshafen und Mannheim. Davon profitieren nicht nur Berufspendler, sondern auch zahlreiche Unternehmen auf beiden Rheinseiten.
- Freigabe für den Verkehr am Freitag, 3. Juli
- wichtige Verbindung für Pendler in der Metropolregion Rhein-Neckar
- zentrale Ausweichstrecke für weitere Bauprojekte in Ludwigshafen
- Gesamtkosten von rund 147 Millionen Euro
Stadt spricht von Meilenstein
Die Stadt Ludwigshafen bezeichnet das Projekt als Meilenstein für die gesamte Region. Ein Sprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Hochstraße Süd sei ein bedeutendes Stück leistungsfähiger Infrastruktur für die Metropolregion Rhein-Neckar. Nach Angaben der Stadt wurde der vorgesehene Zeitplan eingehalten. Kommune und Bauprojektgesellschaft hätten das komplexe Vorhaben in kurzer Zeit und unfallfrei umgesetzt. Die Gesamtkosten liegen demnach bei rund 147 Millionen Euro.
Feier zur Wiedereröffnung am Freitag
Die Stadt will die Wiedereröffnung am Freitag, 3. Juli, 16 Uhr mit Bürgerinnen und Bürgern feiern. Erwartet werden der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, beide CDU.
Die Brücke war am 22. August aus Sicherheitsgründen gesperrt worden. Im Januar begann der Rückbau. Mit dem Abschluss des Projekts richtet die Stadt den Blick nun auf die Entwicklung entlang der künftigen Helmut-Kohl-Allee. Auf dem rund 40 Hektar großen Areal sollen Wohnungen, Arbeitsplätze sowie Bildungs- und Freizeitangebote entstehen. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |