Abriss der Hochstraße Süd in Ludwigshafen startet bald
Baustelle wird ab 20. Januar eingerichtet

Circa 80 bis 100 Türme, für die insgesamt ungefähr 2.500 Baumstämme verwendet werden, sollen das marode Bauwerk bei den Abrissarbeiten abstützen.
  • Circa 80 bis 100 Türme, für die insgesamt ungefähr 2.500 Baumstämme verwendet werden, sollen das marode Bauwerk bei den Abrissarbeiten abstützen.
  • Foto: Basaric-Steinhübl
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Von Charlotte Basaric-Steinhübl

Ludwigshafen. Bald beginnt der Abriss des baufälligen Teils der Hochstraße Süd. Dies teilten am Montag, 13. Januar, Bürgermeisterin Cornelia Reifenberg, der städtische Tiefbau-Experte Björn Berlenbach und Stefan Feldmann, Technischer Leiter des Abrissunternehmens Moß aus Lingen im Emsland, bei einer Pressekonferenz mit.

Bereits nächste Woche Montag (20. Januar) sollen die ersten Baucontainer aufgestellt und die Baustelle eingerichtet werden. Die Dammstraße wird ab nächste Woche komplett gesperrt sein. Zum einen werde Platz für die Baustelle benötigt, zum anderen müsse gewährleistet werden, dass die Feuerwehr die umliegenden Häuser erreichen kann. Deswegen mussten auch die Platanen gefällt werden. Anlieferungen für die Baustelle sollen über den Berliner Platz erfolgen. Der Zugang zur S-Bahnhaltestelle „Ludwigshafen Mitte“ am Berliner Platz soll aber auch während der Abrissarbeiten frei erreichbar sein.

Zunächst müsse die Brücke gesichert werden, sagt Feldmann. Etwa 2500 Holzstämme sollen den Bau abstützen. „Im Idealfall fangen wir am 27. Januar mit dem Abstützen an“, so Feldmann. Die Abstütztürme werden mit ferngesteuerten Schwerlast-Lkws unter der Brücke platziert. Erst danach könne mit dem Rückbau begonnen werden. Der Abriss selbst sei dann eher eine Routineaufgabe.

Für den Abriss werden zehn bis zwölf Mitarbeiter durchgängig vor Ort sein, so Stefan Feldman von der Firma Moß. Vier Bagger sollen zudem im Einsatz sein, davon übernimmt ein 70-Tonnen-Bagger den Abriss. Eine ferngesteuerte Fräse soll den Asphalt abtragen.

Beim Abriss rechnet man mit circa 25.000 bis 30.000 Tonnen Material, welches abgetragen und weggeschafft werden müsse. Dafür seien circa 1000 Lkw notwendig. „Wir werden von 7 bis 18 Uhr arbeiten“, sagt Feldmann. Nachts sollen keine Bauarbeiten stattfinden.

Mit der Einrichtung der Baustelle wird es ab Montag, 20. Januar, für Anwohner und Gewerbetreibende einen Ansprechpartner geben, der seinen Arbeitsplatz in der Tourist-Info, also quasi direkt neben der Baustelle, haben wird. Details dazu werden noch bekannt gegeben. bas

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Charlotte Basaric-Steinhübl

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