BriMel unterwegs
TheDJBUS trifft Konzertmuschel
- DJ DIDI (DE) mit Lasershow
- Foto: Brigitte Melder
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Ludwigshafen. Am 29. Juli machte der TheDJBUS & DIDI (DE) im Ebertpark vor der Konzertmuschel Halt, Zeit für elektronische Vibes. Das AfterWork Event im Park wurde wieder aus der Eventreihe „Orangerie Kultur im Ebertpark“ geboren. Es wurden in der Vergangenheit wahrscheinlich noch nie so viele Veranstaltungen dort geboten. Am 07.08. folgt die italienische Nacht, am 20.08. findet die Blues Session mit der ElVille Bluesband und Special guest Achim Degen statt, am 23.08. kommt in der Reihe „Chor & Klang“ der Musiker Rainer Kröhn von „Windflüchter“, am 29.08. nochmal AfterWork mit DJ DIDI (DE) und am 11.09. ETHNO – Das Festival, um nur einige Events zu nennen. Dank der Zusammenarbeit mit dem Ludwigshafener Kultursommer, der LUKOM und dem Turmrestaurant können sich in diesem sonnenreichen Jahr viele Künstlerinnen und Künstler präsentieren.
Am heutigen Abend wurden Techno, House und auch klassische Klänge ab 17 Uhr mit dem Opening Set by Sascha Reder zum „Aufwärmen“ geboten. Sascha Reder ist ein Deep House & Tech House Producer und DJ, der in der elektronischen Musikszene der 2000er Jahre sehr umtriebig war – als Labelbetreiber, Club-Resident im legendären Fourknox und regelmäßiger Act in Clubs deutschlandweit. Nach einer kreativen Pause meldet er sich zurück mit einem frischen Remix auf Vinyl, neuen Digital Releases und ausgewählten Auftritten, wie zum Beispiel im Lagomar in Lanzarote. Sascha steht für eine tiefe, durchdachte Soundästhetik, die zwischen Deep House und Tech House pendelt und immer mit Melodie und Seele bestückt ist.
Von 19 bis 22 Uhr übernahm dann Dieter Knecht als DJ DIDI (DE) das Ruder bzw. die Hebel und Knöpfe, um den „TURMKLANG“ zu erzeugen. Alles positive Vorzeichen wie lauschiger Sommerabend, tolle Location, entspannte Atmosphäre und ganz viele Gäste. Die Bestuhlung spielte heute keine Rolle, deshalb gab es nur ein paar Liegestühle zum Chillen; die Menschen wollten tanzen und fröhlich sein. Eher zufällig kam Axel Wilke aus Speyer zum Event, da er für seinen Stammtisch im Turmrestaurant noch früh dran war. Treue Gäste wie sich feststellte, denn seit 1990 haben sie den Stammtisch, weil sie die Location einfach toll finden. Sie kennen den einen Pächter noch aus der Premium-Lounge in Mannheim. Axel Wilke war begeistert von der Musik und verweilte. Markus aus Bruchsal hatte anscheinend die Duracell-Batterie verschluckt, denn er tanzte von Anfang bis Ende unermüdlich mit nur ganz wenigen Pausen. Er ist kein Breakdancer wie vermutet, aber er gab zu, dass seine Hobbies Tanzen, Singen, Reisen und Wandern sei. Er hatte DJ DIDI (DE) erst vor 2 Wochen bei der Beachparty „Federn im Sand“ des GZV Schriesheim kennengelernt und kam heute mit der Gruppe „Meet5“ nach Ludwigshafen, um dieses Feeling nochmal zu erleben. Das Alter spielte heute Abend keine Rolle, denn von ganz jung bis älter hatte man Spaß. Die 12jährige Lina tanzt beim Gardeverein Hans Warsch (HWO) in Oggersheim und zeigte ihr tänzerisches Talent.
In seinem umgebauten türkisfarbenen VW Bus hatte DJ DIDI (DE) seine Bühne und weiß genau, welcher Sound und welche Beats er gerade auflegen muss; er ist ja schon seit über 30 Jahren im Geschäft. Da ist nichts mit „The sound of silence“, sondern „The sound of spirit“. Als besonderen Effekt liebt er es, die CO2-Kanone/CO2-Jet mit Nebel ins Publikum auszustoßen. Nicht nur Nebel in der Luft, auch Staub auf dem Vorplatz wirbelte unter den Tanzfüßen auf, sie duellierten sich sozusagen. Bei einsetzender Dunkelheit kam noch die Lasershow hinzu. Bei stampfenden Beats wurde ausgiebig gefeiert. Die Konzertmuschel war heute zwar verwaist, aber dafür ging vor dem davor parkenden Bus die Post ab. Ein Gefühl von Urlaub, Freiheit, tiefe Entspannung durch Rhythmus und körperliche Energie machte sich breit. Man bekam den Kopf frei und war ganz im Moment.
Die Energie musste bei den hohen Temperaturen mit Flüssigkeit aufgetankt werden, aber das war am heutigen Abend gar nicht so leicht. Irgendwie hing es bei den Getränken und die Warteschlange vor dem Kiosk nahm und nahm nicht ab. Anmerkung: Vielleicht an einer Stelle nur Gläser/Pfandrückgaben anbieten, das geht schnell und entzerrt ein wenig. (mel)
Autor:Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim |
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