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KliLu Medical-BrazZ begeistern in Friedenskirche
- MedicalBraZZ
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Ludwigshafen. Für den 22. März hatte der Förderkreis Friedenskirche e.V. in seinem kulturellen Programm die Band „KliLu Medical-BrazZ“ angekündigt und der Zuspruch war wieder einmal groß. Alle sieben Musikerinnen und Musiker, die aus Ärzten und Ärztinnen sowie einem angehenden Arzt bestehen, setzten sich am heutigen Tag für den Erhalt der Friedenskirche ein. Deshalb wurde kein Eintritt erhoben, sondern ging auf Spendenbasis.
Im Foyer hatten fünf ehrenamtliche HelferInnen des Förderkreises Getränke und Huober Brezel für die Pause vorbereitet. Kurz vor dem offiziellen Einlass um 16 Uhr gab es vor der Kirche bei herrlichem Sonnenschein und blühenden Frühlingsboten noch ein Pressefoto der Band, die gerade ihren Soundcheck hinter sich hatten. Es kamen immer wieder Menschen durch die Tür, so dass es letztendlich ziemlich voll war. Den besten Blick hatte man von der Empore aus.
Unter kräftigem Applaus betraten Dr. Christoph Löser, musikalischer Direktor Dr. Franz-Josef Zender, Dr. Jörg Breitmeier, Dr. Lisa Breier, PD Dr. Benedict Swartman, Juliana Schwab und Leon Baumstark die Kirchenstage. Ohne Anmoderation legten sie mit ihren Blechinstrumenten und dem Song „Everybody needs somebody to love“ von den Blues Brothers los. Herr Dr. Helmut Morgnthaler begrüßte als Vorsitzender des Presbyteriums die Band und das Publikum. Mit der lustigen Anmerkung, dass das Publikum heute die Wahl hatte zwischen wählen zu gehen oder das Kirchenkonzert zu besuchen, hatte er schon einmal einige Lacher zu verzeichnen. Aus dem Klinikum waren sie auch dieses Jahr wieder auf die Bühne gekommen. Die im Jahre 1932 eingeweihte Friedenskirche wird in der heutigen Form am 26.04. 70 Jahre alt und werden dies im September mit dem Stadtmuseum zusammen feiern. Die heutige Bewirtung komme auch dem Förderkreis zugute.
In der Passionszeit 2026 rückt das Kultur- und Veranstaltungsprogramm der Friedenskirche das Phänomen des Lichts in den Mittelpunkt. Die hier entstandenen wunderbaren Lichtinstallationen von Ingo Wendt sind noch bis 6. April zu bewundern, allerdings empfiehlt es sich wegen ihrer besonderen Wirkung erst am Abend. Da dieses Konzert erst um 17 Uhr begann kam der Konfettieffekt an der Decke erst gegen 18 Uhr zum Vorschein.
Herr Dr. Löser (Trompete) war in bewährter Art auch heute wieder der lockere Moderator des Konzertes, der immer wieder für Lacher sorgte. Er bedankte sich bei Herrn Dr. Morgenthaler und fuhr dann im Programm fort. Nach den Stücken rechneten sie natürlich mit einer Zugabe und in die spätere Pause ende erst dann, wenn alles gegessen und getrunken sei. Es sei ja für einen guten Zweck.
„Sgt. Pepper‘s Lonely Hearts Club Band“ von den Beatles“ und „Don’t stop me now“ von The Queen ließ das Publikum mitklatschen. Anschließend wollte Dr. Löwer wissen, wer aus dem Publikum das erste Mal bei einem Konzert von ihnen da sei. Die meisten waren „Wiederholungstäter“ und für diejenigen, die neu dabei waren stellte er die Kolleginnen und Kollegen vor. Sie sind Menschen, die Musik machen, aber nicht beruflich, deshalb sei es immer ein Abenteuer, denn viel Zeit zum Proben haben sie nicht; vier oder fünf komplette Proben, deren Noten vorher herumgeschickt wurden. Er stellte Leon Baumstark vor, der in Homburg Medizin studiert und schon 10 Vorgänger seit dem Bestehen hat. Schön, dass die Drummerin Juliana Schwab (Klinikum Mannheim) heute wieder dabei ist. Der Saxofon spielende ehemalige ärztliche Direktor des Klinikums, Dieter Seiler, saß heute im Publikum. Mit der Popular Suite Lazy Blues und Popular Suite Boogie Brasses ging es munter weiter. Herr Dr. Löwer wollte wissen, wer der Gäste aus Ludwigshafen und dem Umkreis komme. Da staunte er nicht schlecht als sich Gäste aus Worms, Speyer, Grünstadt und Mainz meldeten. Die nächste Möglichkeit für ein Konzert besteht am 10. Mai (Muttertag) um 17 Uhr in der Jakobuskirche in Ludwigshafen-Oggersheim, wo sie ebenfalls zum „Stammorchester“ zählen. Die Moderation von Dr. Löser war heute wieder gelungen und lustig „Hier spielt die Musik, nicht dass Sie die ganze Zeit an die Decke nach dem Konfetti schauen“ meinte er mit Blick nach oben. Das letzte Stück vor der Pause war der „Zorbas Dance“, besser bekannt als Sirtaki, zuerst eher langsam und dann immer schneller werdend.
Nach der Pause ertönte von Chicago „25 or 6 to 4“, „Bohemian Rhapsody“ von Queen, die „Maus-Melodie“, „Brown Eyed Girl“ von Van Morrison, „Popular Suite Mambo for Five und Popular Suite BrassBop“ sowie „Blackbird“ von den Beatles. Das Publikum ließ nicht locker mit dem Applaus und eine Zugabe musste her mit „Hotel California“ von den Eagles und „Can’t you feel the love tonight“ von Elton John. Was für ein krönender Abschluss. (mel)
Autor:Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim |
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