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Förderung für Wachstation am Klinikum Ludwigshafen

Von links nach rechts: Jan Stanslowski, Nicole Steingaß, Dr. Klaus Blettner, Dr. Eefje Barber | Foto: Brigitte Melder
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  • Von links nach rechts: Jan Stanslowski, Nicole Steingaß, Dr. Klaus Blettner, Dr. Eefje Barber
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Ludwigshafen. Am 2. März fand die feierliche Übergabe des Förderbescheids des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland.-Pfalz für die neue Wachstation an das Klinikum Ludwigshafen statt. Der Konferenzraum des Herzzentrums, Haus H, füllte sich immens mit Gästen aus dem „who is who“, unter ihnen Nicole Steingaß als Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz, Kaufmännischer Geschäftsführer Jan Stanslowski, Oberbürgermeister Prof. Dr. Blettner, Klinikdirektor Anästhesiologie Prof. Dr. Wolfgang Zink, Medizinische Geschäftsführerin Dr. Eefje Barber, Dr. Peter Uebel, Pflegedirektorin Alexandra von Rex und ihre Stellvertreterin Marion Dietrich und viele viele mehr.

Frau Nicole Steingaß war heute hier, um dem Klinikum den Fördermittelbescheid für die neue Wachstation zu überreichen. Die zugesagte Gesamtfördersumme belief sich auf rund 2,4 Millionen Euro für die Modernisierung und den Ausbau seiner Wachstation (Intermediate Care). Mit dieser Förderung erhält das Klinikum Ludwigshafen eine Wachstation, die künftig im 1. Untergeschoß von Haus B angesiedelt sein und Platz für überwachungspflichtige Patientinnen und Patienten bieten wird. Man wollte heute mit den Gästen die Bedeutung dieser Investitionsförderung für die medizinische Qualität und Zukunftsfähigkeit hervorheben.

Die überaus herzliche Begrüßung fand durch den sympathischen kaufmännischen Geschäftsführer Jan Stanslowski statt. Es sei eine Brücke für die Intensivstation und bedankte sich Frau Nicole Steingaß für diesen Förderbescheid, der ein entscheidender Beitrag sei. Für die Jahre 2025/2026 erhielt das Klinikum heute zwei „Schecks“ in Höhe von jeweils 500.000 Euro. Danke, Danke, Danke! „Das ist nicht selbstverständlich, denn es geht um das medizinische Dazwischen, die medizinische Sicherheit! Aus einem Untergeschoß wird ein Aufwachraum und schließt eine Lücke und ist eine bedeutende Weiterentwicklung des Klinikums. Ich freue mich sehr, dass wir das heute gemeinsam feiern können.“

Herr Professor Dr. Klaus Blettner wandte sich als Oberbürgermeister der Stadt Ludwigshafen mit einem Grußwort an die Gäste. Es sei weit mehr als ein formaler Akt und ein Gewinn für die Patientensicherheit und ein zentraler Bestandteil für die Infrastruktur. Um so verlässlicher ist die Zusammenarbeit mit dem Land und der Kommune. Es ist eine modernde leistungsfähige Gesundheitsvorsorge.

Nicole Steingaß lobte das größte Klinikum in der Pfalz, das sehr wichtig für die ganze Region und die Versorgung der Patienten sei. Sie seien daran interessiert, bestmögliche Rahmenbedingungen für die Mitarbeitenden zu schaffen. Nach der ersten Teilbewilligung von circa 400.000 Euro stehen nun die nächsten beiden an. Sie hatte zwei Bescheide von Ende 2025 und von diesem Jahr über je 500.000 Euro dabei, die sie heute hier feierlich übergeben durfte. Nicole Steingaß betonte: „Mit der weiteren Förderung des Baus von Haus B wird ein wichtiger Baustein für eine moderne und effiziente Notfall- und Intensivmedizin am Klinikum Ludwigshafen umgesetzt. Die Wachstation ist ein Beispiel dafür, wie gezielte Investitionen Innovation und das Patientenwohl fördern, und somit für mehr Sicherheit und eine bessere Betreuung von Patientinnen und Patienten in der Region sorgen. Auch in Zukunft wird die Landesregierung verlässlich in die rheinland-pfälzischen Krankenhäuser investieren, um eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.“

Professor Dr. med. Wolfgang Zink (Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Notfallmedizin) hielt einen Impulsvortrag über „Qualität und Ökonomie in der perioperativen Medizin – die Intermediate Care Station“. Er startete mit einem Blick in die Zukunft bis ins Jahr 2050 mit einem steigenden Anteil alter Patientinnen und Patienten im operativen Krankengut. Reduzierte funktionelle Reserven erhöhen nach einer Operation das Risiko von kardiovaskulären, pulmonalen und neurologischen Komplikationen. Nicht nur ältere, sondern auch jüngere Menschen seien davon betroffen mit schwerwiegenden Vorerkrankungen. Das Postoperative Versorgungskonzept zwischen Intensivtherapiestation (IST), Intermediale Care Station (IMC) und Normalpflegestation wurde erläutert, was ein sehr dynamisches Modell sei. Das Konzept IMC beinhalte eine Steigerung von Qualität und Effizienz.

Wachstationen fungieren als Bindeglied zwischen Intensiv- und Normalstationen. Sie ermöglichen nach großen Operationen oder bei schweren Erkrankungen eine engmaschige Überwachung der Vitalfunktionen der Patientinnen und Patienten und stellen sicher, dass bei möglichen Komplikationen unverzüglich medizinisch eingegriffen werden kann. Damit leisten sie einen entscheidenden Beitrag zur Patientensicherheit und Versorgungsqualität.

„Diese Investitionsförderung ist ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit unseres Hauses“, betonte Dr. Eefje Barber, die Medizinische Geschäftsführerin des Klinikums Ludwigshafen. Und weiter: „Die neue Wachstation wird unsere medizinische Qualität weiter stärken und die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten auf höchstem Niveau sichern.“ Mit der Förderung unterstreicht das Land Rheinland-Pfalz die Bedeutung moderner Krankenhausstrukturen und unterstützt das Klinikum Ludwigshafen gezielt bei der Weiterentwicklung seiner medizinischen Infrastruktur.

Nach dem offiziellen Part gab es ein geselliges Beisammensein bei Sekt und kleinen Leckereien mit vielen interessanten Gesprächen. Pflegedirektorin Alexandra von Rex betonte, dass der Bau für alle Berufsgruppen, Therapeuten und Pflege gedacht sei. (mel)

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Autor:

Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim

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