Telefonbetrug: Tatverdächtiger nach Festnahme in Untersuchungshaft
- Die Kriminalpolizei hat einen 20-Jährigen nach einem Telefonbetrug festgenommen.
- Foto: Polizei Rheinland-Pfalz
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Ludwigshafen. Am Dienstag, 11. August, nahmen Ermittler der Kriminalpolizei in Ludwigshafen einen 20 Jahre alten Tatverdächtigen nach einem Telefonbetrug vorläufig fest. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Rheinpfalz soll der Mann gemeinsam mit drei weiteren Verdächtigen seit Ende Juni in mehreren Fällen in der Vorderpfalz und in Baden-Württemberg Menschen dazu gebracht haben, ihre Bankkarte samt PIN auszuhändigen.
Anschließend buchten die Betrüger hohe Summen von den Konten der Geschädigten ab. Am Dienstag soll der 20-Jährige zusammen mit einem 18-Jährigen einen weiteren Telefonbetrug in Ludwigshafen begangen und dabei rund 10.000 Euro erbeutet haben. Der Gesamtschaden aller bislang bekannten Taten wird laut Polizei auf rund 30.000 Euro geschätzt.
Durch umfangreiche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal und der Kriminalpolizei Ludwigshafen wurden zudem zwei weitere Tatverdächtige im Alter von 18 Jahren identifiziert. Polizeikräfte durchsuchten am Dienstag die Wohnungen des 20-Jährigen und seiner mutmaßlichen Mittäter und stellten dabei umfangreiche Beweismittel sicher. Am Mittwoch, 12. August, wurde der 20-Jährige dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ wegen des dringenden Verdachts des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs einen Untersuchungshaftbefehl. Der Mann kam anschließend in eine Justizvollzugsanstalt. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |