Nach Brand in Ludwigshafen: 30-Jähriger wegen versuchter schwerer Brandstiftung in U-Haft
- In einem Mehrparteienhaus in der Burgundenstraße in Ludwigshafen ist ein Brand im Flur ausgebrochen. Gegen einen 30-jährigen Tatverdächtigen wird wegen versuchter schwerer Brandstiftung ermittelt, er sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
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Ludwigshafen. Am Mittwoch, 29. Juli, soll sich ein 30-Jähriger gegen 15.45 Uhr Zugang zum Hausflur eines Mehrparteienhauses in der Burgundenstraße verschafft und dort ein Möbelstück angezündet haben. Im Flur des dritten Obergeschosses brach daraufhin ein Brand aus. Die Feuerwehr löschte die Flammen, bevor sie auf Wohnungen übergreifen konnten.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Rheinpfalz entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. Polizeikräfte trafen den 30-Jährigen im Nahbereich des Hauses an und nahmen ihn vorläufig fest. Weil er sich augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, kam er zunächst in ein psychiatrisches Krankenhaus.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurde der Mann ohne festen Wohnsitz am Donnerstag, 30. Juli, dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der versuchten schweren Brandstiftung. Als Haftgrund wurde Fluchtgefahr angenommen. Anschließend kam der Tatverdächtige in eine Justizvollzugsanstalt.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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