Betrugswelle in Vorder- und Südpfalz: Polizei warnt vor Täuschungsabsichten
- Die Polizei warnt in Vorder- und Südpfalz vor Schockanrufen, falschen Polizeibeamten und weiteren Formen des Telefonbetrugs.
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Ludwigshafen. Am Donnerstag, 15. Oktober, warnt das Polizeipräsidium Rheinpfalz vor einer aktuellen Welle betrügerischer Anrufe im gesamten Zuständigkeitsbereich. Unbekannte täuschen Notlagen von angeblichen Angehörigen vor, versprechen Gewinne oder geben sich als Staatsanwälte und Polizeibeamte aus.
Mit geschickter Gesprächsführung setzen die Täter ihre Opfer unter Druck und manipulieren sie. Dadurch überweisen Betroffene teils hohe Geldbeträge oder übergeben Bargeld und Wertgegenstände persönlich. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Rheinpfalz passen die Betrüger ihre Methoden und Gesprächstaktiken ständig an.
Die Polizei rät, bei merkwürdigen Anrufen sofort aufzulegen und keine persönlichen Daten preiszugeben. Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an und fordert niemanden dazu auf, die 110 über die Rückruftaste einzugeben. Sie holt außerdem niemals Geld, EC-Karten oder Wertsachen ab. Wer einen solchen Anruf erhält oder bereits geschädigt wurde, sollte Anzeige erstatten – persönlich oder über die Onlinewache. Bei angeblichen Microsoft-Anrufen sollten Betroffene keine Software installieren und keinen Zugriff auf ihre Geräte erlauben. Im Zweifel sollten Passwörter geändert und das Gerät vom Internet getrennt werden. jg/red
Autor:Blaulichtmeldungen aus dem Südwesten aus Rheinhessen |