Betrugsmasche mit Finanzagenten: Polizei warnt vor Online-Angeboten
- Ein 69-Jähriger aus Ludwigshafen fiel auf eine betrügerische Trading-Anzeige herein und sollte als Finanzagent Geld weiterleiten.
- Foto: Prostock-studio/stock.adobe.com
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Ludwigshafen. Am Freitag, 17. Juli, wurde ein Fall bekannt, bei dem ein 69 Jahre alter Mann aus Ludwigshafen auf eine betrügerische Werbeanzeige im Internet hereinfiel und beinahe als sogenannter Finanzagent benutzt wurde.
Wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz berichtet, war der Mann bereits Anfang Juni über eine angebliche Möglichkeit gestolpert, mit Trading Geld zu verdienen. Nach der Zahlung einer Kontoeröffnungsgebühr von 200 Euro eröffnete er ein Konto bei einem Onlinebroker. Auf dieses Konto gingen später mehrere tausend Euro ein. Diesen Betrag sollte der 69-Jährige gegen Bezahlung auf ein anderes Konto weiterleiten. Der Onlinebroker sperrte das Konto jedoch. Anschließend forderten die Betrüger den Mann auf, ein weiteres Konto in Malta zu eröffnen und das Geld dorthin zu überweisen.
Die Bank bemerkte den Betrugsversuch und stoppte die Überweisung rechtzeitig. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor unseriösen Angeboten im Internet. Ziel der Täter ist es, ahnungslose Menschen als Finanzagenten anzuwerben, um Geld aus kriminellen Geschäften weiterzuleiten. Betroffene verlieren dabei oft nicht nur eigenes Geld, sondern können sich unter Umständen auch wegen Geldwäsche strafbar machen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Rheinpfalz gilt deshalb: Je verlockender ein Angebot wirkt, desto misstrauischer sollte man sein.
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |