220 Jahre Ehrenamt in Kindsbach
Sieben Feuerwehrmänner für aktive, pflichttreue Tätigkeit geehrt

Die Geehrten von links: Rüdiger Schneider, Franz-Josef Groß, Peter Spieleder, Lothar Reutzel, Simon Märkl, David Steiner und Florian Reutzel  Foto: Walter
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Kindsbach.Am vergangenen Samstag fand ein ganz besonderer Ehrenabend bei der Wehreinheit Kindsbach statt. Gleich sieben Feuerwehrmänner wurden für ihre aktive, pflichttreue Tätigkeit geehrt. Insgesamt kommen die Geehrten damit auf 220 Jahre ehrenamtlichen Einsatz.

Von Stephanie Walter

Die Beigeordnete Vera Lang freute sich, die Feuerwehrmänner im Namen der Verbandsgemeinde auszeichnen zu können und sprach den Geehrten Dank und Anerkennung für ihre Leistung aus. Brandmeister Franz-Josef Groß und Brandmeister Rüdiger Schneider wurden von der Beigeordneten für jeweils 40 Jahre aktive Tätigkeit geehrt. Florian Reutzel durfte das silberne Feuerwehrehrenzeichen für 20 Jahre Feuerwehrdienst entgegen nehmen.
Bereits seit 35 Jahren sind Oberbrandmeister Lothar Reutzel und Oberbrandmeister Peter Spieleder Teil der Feuerwehr. Sie wurden daher mit dem goldenen Feuerwehrehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz von der 1. Kreisbeigeordneten Gudrun Heß-Schmidt geehrt. Oberlöschmeister Simon Märkl und Löschmeister David Steiner dürfen ab sofort das silberne Feuerwehrehrenzeichen für 25-jährige aktive Tätigkeit tragen, das ebenfalls vom Land Rheinland-Pfalz verliehen wird.
„Herzlichen Dank, dass Sie Ihre Zeit hier einbringen und für unsere Bürger da sind, wenn Sie gebraucht werden“, so Gudrun Heß-Schmidt. Das besondere Ehrenamt der Feuerwehrleute habe in der Gesellschaft bei allen Altersklassen einen sehr hohen Stellenwert, so die 1. Kreisbeigeordnete.
Dies liege an dem besonderen Einsatz aller Feuerwehrmänner und -frauen, die so viele Übungs- und Einsatzstunden ohne Bezahlung erbringen und damit den höchsten Beitrag zum Schutz der Bevölkerung leisten. Besonders hoch einzuschätzen sei es, dass die Geehrten auch bereit sind, ihr Wissen und Können an die nächste Generation weiterzugeben.
Den Dankesworten schlossen sich zahlreiche weitere Kameraden und Gäste an, darunter auch Bürgermeister Knut Böhlke. „Als Ortsgemeinde sind wir zwar nicht für die Feuerwehr zuständig, wir profitieren aber am meisten von ihr. Ich danke euch auch im Namen aller Bürger, denn für uns ist es eine ganz besondere Wehr“, so der Bürgermeister.
Was die Feuerwehr am Einsatzort leiste, sei absolut beeindruckend, aber auch in der Dorfgemeinschaft seien es immer wieder Kleinigkeiten, die den großen Stellenwert der Truppe zeigen. „Wenn ich einmal ein Problem habe, kann ich einfach anrufen und fragen. Das beruhigt und es ist gut zu wissen: sie sind da und haben Ahnung!“, so Böhlke.
Der Ehrenabend klang mit einem gemütlichen Beisammensein im Alten Pfarrheim aus. sw

Autor:

Stephanie Walter aus Wochenblatt Landstuhl

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