A62 bei Landstuhl gesperrt: So lief die Großübung im Hörnchenbergtunnel

Dichte Rauchentwicklung und Feuer im Tunnel: Einsatzkräfte proben bei der Großübung im Hörnchenbergtunnel einen schweren Verkehrsunfall unter realistischen Bedingungen. | Foto: Reiner Voß / Kreisverwaltung
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  • Dichte Rauchentwicklung und Feuer im Tunnel: Einsatzkräfte proben bei der Großübung im Hörnchenbergtunnel einen schweren Verkehrsunfall unter realistischen Bedingungen.
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Plötzlich Rauch im Tunnel – und dann zählt jede Minute. Wie die Rettungskräfte den Ernstfall trainieren und was dabei besonders auffällt.

Landstuhl. Für eine groß angelegte Übung der Rettungskräfte wurde am Samstagmorgen der Hörnchenbergtunnel durch die Niederlassung West der Autobahn GmbH für rund acht Stunden gesperrt. Knapp 200 Einsatzkräfte simulierten vor Ort einen schweren Verkehrsunfall mit Feuer- und Rauchentwicklung.

Rettungskette unter realistischen Bedingungen trainiert

Beteiligt waren Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde Landstuhl, Rettungsdienste, Polizei sowie Einheiten des Katastrophenschutzes des Landkreises. Ziel der Übung war es, die Abläufe der Rettungskette unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren und zu überprüfen.

Starke Rauchentwicklung am Tunneleingang: Feuerwehrkräfte gehen unter Atemschutz zur Lageerkundung und Menschenrettung vor – auch dieses Szenario wurde bei der Großübung trainiert. | Foto: Reiner Voß / Kreisverwaltung
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A62 umgeleitet – Landrat lobt reibungslosen Ablauf

Für die Dauer der Übung wurde der Verkehr von der Autobahn A62 abgeleitet und um die Sperrung herumgeführt. Landrat Ralf Leßmeister und der Erste Kreisbeigeordnete Jan Schneider verschafften sich vor Ort ein Bild der Lage. „Es ist beeindruckend, wie reibungslos das Zusammenspiel der beteiligten Rettungskräfte funktioniert hat“, betonte Leßmeister. Gleichzeitig dankte er allen Einsatzkräften für ihr Engagement sowie die intensive Vorbereitung der Übung. Auch Schneider zeigte sich beeindruckt von der Präzision, mit der die verschiedenen Einheiten zusammenarbeiteten, um Verletzte zu evakuieren und zu versorgen.

Rettungsdienst und Feuerwehr im Einsatz: Im Tunnel versorgen die Kräfte zahlreiche „Verletzte“ und koordinieren die medizinische Erstversorgung bei der groß angelegten Übung. | Foto: Reiner Voß
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Viele Wehren beteiligt – klare Einsatzstruktur

Federführend organisiert wurde die Übung von der Autobahn GmbH, der Verbandsgemeinde Landstuhl sowie dem Katastrophenschutz des Landkreises. Auf Seiten der Feuerwehr lag die Organisation beim stellvertretenden Wehrleiter Timo Vatter (VG Landstuhl), die Übungsleitung übernahm Wehrleiter Thomas Jung. Beteiligt waren Feuerwehren aus Landstuhl, Bann, Oberarnbach, Queidersbach, Krickenbach, Mittelbrunn, Kindsbach und Linden. Der Katastrophenschutz des Landkreises unterstützte unter der Leitung des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs Michael Herfurt mit Spezialeinheiten.

Übung alle vier Jahre vorgeschrieben

Die Tunnelübung wurde von der Autobahn GmbH initiiert. Vorgabe ist es, alle vier Jahre eine entsprechende Übung durchzuführen und dabei auch die Sicherheitseinrichtungen zu überprüfen. red

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Rettungsdienst und Feuerwehr im Einsatz: Im Tunnel versorgen die Kräfte zahlreiche „Verletzte“ und koordinieren die medizinische Erstversorgung bei der groß angelegten Übung. | Foto: Reiner Voß
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Erik Stegner aus Landstuhl

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