Kinderhaus BLAUER ELEFANT noch bis Ende März in Rolf-Müller-Straße
Kinderschutzbund-Umzug verzögert sich

(v.r) Diplom-Ingenieur Jörg Reiser, Kinderschutzbund-Geschäftsführer Heinrich Braun und Sven Ludwig von der Fuimo GmbH bei der gemeinsamen Begehung der winterlichen Kinderhaus-Baustelle Mitte Januar (Copyright: DKSB).
  • (v.r) Diplom-Ingenieur Jörg Reiser, Kinderschutzbund-Geschäftsführer Heinrich Braun und Sven Ludwig von der Fuimo GmbH bei der gemeinsamen Begehung der winterlichen Kinderhaus-Baustelle Mitte Januar (Copyright: DKSB).
  • hochgeladen von Sina Ludwig (geb. Kaimer)

Landau. Seit September letzten Jahres sanieren die Landauer Firmen „Fuimo GmbH“ und „hausgemacht Architekten“ ein denkmalgeschütztes Gebäude für den Kinderschutzbund. Aus dem erhofften Einzugsdatum 1. März wird jetzt der 1. April 2019. Aus seinem Zuhause in der Rolf- Müller- Straße 15 muss der in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe tätige Verein ausziehen. Die Pfalzwerke AG, als Vermieter, benötigt die Räumlichkeiten - geänderte Strukturen und Ausweitungen im Geschäftsbetrieb erfordern dies.

Während auf der Baustelle im Nordring 31 in den letzten Monaten durchweg geschäftiger Trubel herrschte und Dachdecker, Fensterbauer, Trockenbauer, Bodenleger, Installateure für Heizung und Sanitär sowie Elektriker auf den rund 420 Quadratmetern werkelten, ging es in den vergangenen beiden Wochen des Januars ungewöhnlich ruhig zu.

„Das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Diplom-Ingenieur und Baustellenleiter Jörg Reiser. „Durch die Kälte trocknet der Estrich nicht schnell genug und andere Gewerke haben sich dadurch zeitlich verzögert. Um den Trocknungsprozess zu beschleunigen, sind wir gerade mit Hochdruck daran, die Heizung zu installieren. “ Der Bau, der wegen des sportlichen Auszugsdatums des Kinderschutzbundes zeitnah fertig gestellt werden muss, wird nun vier Wochen länger benötigen.

„Ein Zeitfenster, das uns die Pfalzwerke AG und der neue Mieter der Unternehmensgruppe –die REPA GmbH Elektrotechnik – dankenswerterweise gewähren“, so Heinrich Braun, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes. Dadurch hat der Verein nach wie vor ein Dach über dem Kopf und kann sich überdies weiter auf den Einzug in die neuen Räumlichkeiten konzentrieren. „Als nächste Schritte gilt es abschließbare Einbauschränke für die Büros zu fertigen, die neue Kinderhaus-Küche aufzubauen, Regale für die Beratungsräume zu stellen, die gespendeten Schreibtische aufzuschlagen und natürlich unzählige Kisten zu packen“, erklärt Braun weiter. Parallel zum Tagesgeschäft – das sich um Kinder und Jugendliche dreht, die körperliche, seelische oder sexuelle Gewalt oder auch eine schwere Trennung oder Scheidung ihrer Eltern erlebt haben – sind dies ambitionierte Aufgaben für den 15-MitarbeiterInnen-starken Kinderschutzbund, die nicht leicht zu bewältigen sind.

Dennoch freuen sich die Mitarbeiter auf das neue Haus, das am innenstadtnäheren Standort viele Vorteile bieten wird: Barrierefreiheit, eine direkte Supermarktanbindung zur Verpflegung von Kindergruppen, Schulungsteilnehmern oder ehrenamtlichen Beratern am Kinder- und Jugendtelefon sowie die Integration des Kinderladen-Flohmarkts, der zurzeit noch in der Stadtschreibergasse 4 angesiedelt ist.

Um den Kinderschutzbund aktiv bei seinem Vorhaben zu unterstützen, können Geldspenden mit dem Betreff „Umzug“ gerne auf das Sparkassen-Konto des Kinderschutzbundes getätigt werden: IBAN: DE78 5485 0010 0000 041244, BIC: SOLADES1SUW.

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