Fünf Landauer Projekte gehen beim Freiwilligentag an den Start
Helfende Hände gesucht

OB Hirsch, Kirsten Korte und Angelika Kemmler (vordere Reihe v.r.n.l.) freuen sich gemeinsam mit den Projektverantwortlichen auf viele Helferinnen und Helfer sowie über die finanzielle Starthilfe von Harald Marz (hintere Reihe 2.v.l.) und der Sparkassen-Stiftung für die Landauer Freiwilligentag-Projekte.
  • OB Hirsch, Kirsten Korte und Angelika Kemmler (vordere Reihe v.r.n.l.) freuen sich gemeinsam mit den Projektverantwortlichen auf viele Helferinnen und Helfer sowie über die finanzielle Starthilfe von Harald Marz (hintere Reihe 2.v.l.) und der Sparkassen-Stiftung für die Landauer Freiwilligentag-Projekte.
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Landau.Ein neuer Anstrich, Platz für Unterricht im Freien oder ein Garten für die Kirchengemeinde: Unter dem Motto „Wir schaffen was!“ findet am Samstag, 19. September, der Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) statt. Für diesen Tag können sich Vereine, Schulen, Kindertagesstätten und andere soziale Einrichtungen in der Metropolregion mit ihrem Projekt anmelden und nach ehrenamtlicher Unterstützung suchen. In der Südpfalzmetropole Landau gehen bisher fünf Projekte an den Start und auch sie hoffen noch auf weitere Unterstützerinnen und Unterstützer. Wofür sie die Hilfe brauchen, haben die Projektverantwortlichen jetzt im Schulgarten des Max-Slevogt-Gymnasiums (MSG) gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Kirsten Korte, Geschäftsführerin des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar, und der städtischen Ehrenamtsbeauftragten Angelika Kemmler der Öffentlichkeit vorgestellt.
Vom Stadtchef gab es für die Projekte eine finanzielle Starthilfe von jeweils 250 Euro aus Mitteln der Sparkassen-Stiftung und auch Unternehmer Harald Marz zeigte sich großzügig. Der Inhaber von Brillen Kuntz in der Landauer Marktstraße sponsert die Projekte ebenfalls mit jeweils 250 Euro bzw. 500 Euro für das Projekt des MSG.
„In Landau haben Ehrenamt und Miteinander eine lange Tradition“, so OB Hirsch. Der besondere Stellenwert, den man dem Ehrenamt von Seiten der Stadt einräume, zeige sich beispielsweise an der eigens dafür eingerichteten Koordinationsstelle innerhalb der Stadtverwaltung. Gerade auch in der Corona-Krise habe Landau von seinem guten gesellschaftlichen Miteinander profitiert. „Der Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar ist ein gutes Beispiel dafür, was wir alles erreichen können, wenn wir zusammenarbeiten und uns füreinander engagieren“, betont der Stadtchef.
Kirsten Korte, die als Vertreterin der MRN vor Ort war, betonte ebenfalls die Bedeutung des Ehrenamts. „Weil gesellschaftliches Engagement gerade in schwierigen Zeiten besonders wichtig ist, hat sich die Metropolregion dazu entschlossen, den Freiwilligentag trotz Pandemielage durchzuführen“, so Korte. Für die Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sei gesorgt, unter anderem durch das Ausgeben von Mund-Nasen-Bedeckungen, dem Arbeiten im Freien unter Einhaltung des Mindestabstands und zahlreicher Online-Angebote.
Die städtische Ehrenamtsbeauftrage Angelika Kemmler richtet den Blick auf die vielfältigen Tätigkeiten, die beim Freiwilligentag angesagt seien: „Die bisher angemeldeten Landauer Projekte bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie sich Freiwillige einbringen können – da ist für jede und jeden etwas dabei“, meinte sie und rief dazu auf, sich an der Aktion der MRN zu beteiligen. Dies sei sowohl als Helferin oder Helfer als auch als weiterer Projektanbieter möglich.
Anmelden kann man sich im Internet unter www.wir-schaffen-was.de.
Und das sind die Landauer Projekte am Freiwilligentag 2020:
Das Max-Slevogt-Gymnasium möchte den Schulgarten verschönern und mit zwei grünen Klassenzimmern ausstatten, um den Unterricht an heißen Sommertagen nach draußen verlagern zu können. Auch eine Schmetterlingswiese und Trockenmauern sind geplant.
Der Schwimm- und Sportclub Landau sucht Freiwillige zum Streichen seiner Vereinsgebäude. Die Fassaden und kleinere Teile im Innenbereich brauchen einen neuen Anstrich.
Der Horstsportverein 1950 Landau möchte eine noch ungenutzte Fläche in ein Freizeitgelände umgestalten. Auf dem bisher brachliegenden Gelände sollen diverse Spielgeräte, eine Freifläche für Gymnastik, eine Grillmöglichkeit und eine Hütte entstehen.
Das Gemeindezentrum St. Elisabeth im Horst sucht Helferinnen und Helfer mit Erfahrung im Gärtnern. Auf einer zwischenzeitlich verwilderten Fläche soll ein Gemeindegarten mit Rosen, Kräuertbeeten und Apelbäumen entstehen.
Die protestantische Kita Godramstein plant eine neue Einfassung für den Kletterhügel im Außenbereich der Einrichtung. Helferinnen und Helfer können ihre Kinder mitbringen, da eine Kinderbetreuung organisiert wird.
Für alle fünf Projekte werden insgesamt noch 55 Freiwillige gesucht, die bereit sind, am 19. September „was zu schaffen“.  stp

Autor:

Thomas Klein

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