Wind, Solar, Wasserstoff: EnBW plant Ausbau auf bis zu 80 Prozent
- Die EnBW legt ihre Jahresbilanz vor. (Archivbild)
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Karlsruhe. Der Energiekonzern EnBW hat 2025 so viel Geld wie nie zuvor in den Umbau des Energiesystems gesteckt.
Der Karlsruher Konzern investierte 7,6 Milliarden Euro. Das sind 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Geld floss vor allem in Transport- und Verteilnetze, Windparks an Land und auf See, Solaranlagen, wasserstofffähige Gaskraftwerke sowie Elektromobilität. Vorstandschef Georg Stamatelopoulos sprach von einem erfolgreichen Jahr trotz eines gesunkenen Gewinns.
Erneuerbare liefern zwei Drittel der eigenen Stromerzeugung
EnBW meldet einen Rekord-Zubau bei Wind und Solar. Insgesamt kamen 800 Megawatt installierte Leistung hinzu. Erneuerbare Energien machen damit 66 Prozent der eigenen Erzeugung aus. Bis 2030 soll der Anteil an der installierten Leistung auf bis zu 80 Prozent steigen.
Stamatelopoulos forderte zugleich Reformen bei den Netzentgelten. Ein klar priorisierter Netzausbau müsse mit dem Ausbau der Erneuerbaren Schritt halten. Nur so lasse sich die Versorgungssicherheit langfristig sichern.
Gewinn sinkt, Ergebnis bleibt auf hohem Niveau
Das bereinigte EBITDA stieg um 3,4 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss sank um gut fünf Prozent auf rund 1,4 Milliarden Euro. Ursache war vor allem ein schwächeres Finanzergebnis durch niedrigere Marktbewertungen von Wertpapieren.
Die Zahl der Beschäftigten wuchs um mehr als 1.000 auf etwa 31.500. EnBW versorgt rund 5,5 Millionen Kundinnen und Kunden. Für das laufende Jahr erwartet der Konzern ein Ergebnis zwischen 4,6 und 5,1 Milliarden Euro. Gründe sind unter anderem geringere Margen bei Steinkohle und der Verkauf des letzten Braunkohlekraftwerks in Lippendorf. dpa/red
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Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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