"Lokale Online-Marktplätze" sollen künftig vom Land unterstützt werden
Regionale Qualität, lokaler Bezug, gleicher Komfort

Ein „Lokaler Online“-Marktplatz kann die Kundenbereitschaft zum lokalen Einkauf erhöhen.
  • Ein „Lokaler Online“-Marktplatz kann die Kundenbereitschaft zum lokalen Einkauf erhöhen.
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  • hochgeladen von Jo Wagner

Region. „Die Umsätze im Onlinehandel haben im Laufe der letzten Jahre massiv zugenommen“, so Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: „Auf diese Entwicklungen müssen der örtliche Einzelhandel wie auch die Gemeinden in Baden-Württemberg reagieren.“ Mit dem Projekt „Lokaler Online-Marktplatz“ könnten gerade im ländlichen Raum durch digitale Lösungsansätze Verbesserungen im Bereich der Nahversorgung erreicht werden.

„Der Onlinehandel hat in den vergangenen Jahren massiv zugenommen“, so Hermann Hutter, Präsident des „Handelsverbands Baden-Württemberg“: „Dies ist vor allem für alteingesessene Geschäfte in den Ortskernen spürbar.“ Ob Bündelung von Handels-, Dienstleistungs- und Behördenangeboten: „Auf einem attraktiven lokalen Online-Marktplatz, können Versorgungsstrukturen vor Ort kundenfreundlich gestärkt werden“, so Hauk.

Bestellungen mit regionaler Qualität, lokaler Bezug, gleicher Komfort wie bei großen E-Commerce-Plattformen – allerdings mit der Prämisse, einen Mehrwert für Kommunen, Kunden und Unternehmer zu bieten: Ein Ideenwettbewerb soll jetzt Antriebsfeder sein, letztlich dann eine Belebung des innerörtlichen Handels durch einen „Lokalen Online“-Marktplatz auslösen, so die Kundenbereitschaft zum lokalen Einkauf erhöhen – und dem lokalen Handel digitale Verkaufsplattformen offerieren. Eine Ausweitung des Service eben.

Infos, Nachrichten, Stärken und Angebote in den Fokus stellen: In der Kombination böte sich zudem eine ideale Gelegenheit, die verschiedenen Potentiale einer Kommune im Ländlichen Raum zusammenzuführen. Schließlich sei der Trend zu regionalen und lokalen Produkten „fast im gesamten Handelsportfolio angekommen“, so Hauk. Gerade in dieser Vernetzung könnten die Stärken der lokalen Geschäfte mit den Stärken des Online-Handels verbunden werden. So blieben Städte und Gemeinden auch in der Zukunft für ihre Bürger attraktiv, betonte Roger Kehle, Präsident des baden-württembergischen Gemeindetages. (rj)

Infos: Am Ideenwettbewerb können kreisangehörige Städte und Gemeinden des Ländlichen Raumes teilnehmen – auch interkommunale Zusammenschlüsse. Die Höhe des Förderbetrages orientiert sich an der Konzeption des Lokalen Online-Marktplatzes und kann bis zu 200.000 Euro betragen, mlr.baden-wuerttemberg.de

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