Spiele in der Karlsruher Europahalle – aber am Montag lag noch kein Mietvertrag vor
Lions mit Niederlage ins Heimspiel

Sportlich in Karlsruhe: Europahalle, dahinter das Europabad
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  • hochgeladen von Jo Wagner

Basketball. Eine ausgeglichene Halbzeit, gefolgt von einem schwachen zweiten Durchgang bei einer lange Zeit indiskutablen Dreierquote: Für die PSK Lions wäre zum Saisonstart mehr drin gewesen – aber am Schluss war es eine 67:78-Niederlage bei den Artland Dragons.

1. Heimspiel steht an
Jetzt gilt die Konzentration auf das erste Saisonheimspiel am Samstag, 29. September, um 19.30 Uhr in der Europahalle – unter gleichen Voraussetzungen wie vergangene Spielzeit: Brandschutz-Thematik mit der damit einhergehenden Zuschauerbeschränkung. Allerdings sind da durchaus ein paar Fragen offen: „Die mündliche Zusage haben wir ja, dass wir in der Europahalle spielen dürfen“, so PSK-Vorstand Hans-Joachim Kögele am Montag: „Aber bis heute haben wir noch keinen Mietvertrag! Aber natürlich spielen wir in der Europahalle.“ Immerhin hat die Liga alle PSK-Heimspiele in der Europahalle terminiert – und auch der Gegner, die Hamburg Towers, reisen nach Beiertheim.

Interessant ist dazu die Aussage der Stadt: Die Ausnahmeregelung für die Basketballer der PSK Lions gelte auch in dieser Spielzeit – „und zwar nach dem aus der vergangenen Spielzeit bekannten Prozedere“, so das Presseamt der Stadt auf „Wochenblatt“-Nachfrage. Danach sei es erforderlich, dass für jedes Spiel ein gesonderter Antrag gestellt werden muss, der durch die Stadt zu genehmigen ist.
In der Vergangenheit wollten auch andere Mannschaften in der Europahalle spielen, doch in dieser Spielzeit gibt es „keine weiteren Sportgruppen, die eine entsprechende Nutzung der Halle beantragt haben“, so die Aussage der Stadt.

Umbau, Ausbau, Neubau?
Was aber tut sich generell in Sachen Europahalle? Immerhin wurde die Halle bereits im Juni 2014 wegen Brandschutz für größere Besucherzahlen geschlossen. Jetzt, über 4,5 Jahre später, gibt’s noch immer keine klare Entscheidung ob oder ob nicht – oder ein Zeichen für die „Sportstadt Karlsruhe“.
Bekanntlich hat der Gemeinderat beschlossen, je eine kostenkontrollierte Planung für die „kleine Lösung“ (nur Schul- und Vereinssport) und die „große Lösung“ (Veranstaltungen) durchzuführen. Allerdings: Diese Planungen werden erst im Jahr 2019 vorliegen. jow

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