KSC-Talent Louey Ben Farhat: Entscheidung für Deutschland gefallen
- Hat sich pro DFB entschieden: KSC-Jungstar Louey Ben Farhat (Archivbild)
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Karlsruhe. Für Fans des Karlsruher SC ist die Zukunft von Louey Ben Farhat sportlich klarer: Das Offensivtalent will künftig für Deutschland spielen und steht weiter als Leihspieler beim KSC auf dem Platz.
Der Wechsel vom tunesischen Verband zum Deutschen Fußball-Bund soll zeitnah abgeschlossen werden, wie mehrere Quellen aus dem Umfeld des Spielers der Deutschen Presse-Agentur bestätigten. Zuerst hatte „transfermarkt.de“ berichtet. Der 20 Jahre alte Offensivspieler kam bisher zweimal für Tunesiens A-Nationalmannschaft zum Einsatz.
Warum der Verbandswechsel wichtig ist
Bei der Weltmeisterschaft im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko wäre Ben Farhat eigentlich für Tunesien nominiert worden. Er sagte seine Teilnahme jedoch wenige Wochen vor dem Turnier ab. In Tunesien wurde der Verzicht deutlich kritisiert. Ben Farhat begründete ihn mit den Folgen seines im August erlittenen Mittelfußbruchs.
Bei einem WM-Einsatz für Tunesien wäre ein späterer Einsatz für die deutsche Nationalmannschaft nicht mehr möglich gewesen. Damit bleibt der Weg zur Elf von Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp offen.
Debüt könnte zunächst in der U21 folgen
Sein erstes Spiel für den DFB dürfte Ben Farhat zunächst in der U21 von Trainer Antonio Di Salvo machen. Offen ist, ob er schon für die EM-Qualifikationsspiele in Lettland am Samstag, 26. September, auf Malta am Mittwoch, 30. September, und in Bielefeld gegen Georgien am Dienstag, 6. Oktober, nominiert wird.
SC Freiburg bindet Talent, KSC behält ihn vorerst
Auch auf Vereinsebene ist Ben Farhats Zukunft seit wenigen Tagen geregelt. Er unterschrieb einen Vertrag beim SC Freiburg. Der Bundesligist verlieh den dribbelstarken Stürmer direkt wieder an den Karlsruher SC.
Nach dem 2:2 in Hannover sprach Ben Farhat selbst von einer „Win-win-Situation“. Er sei sehr froh, dass seine Zukunft nun geklärt sei. Für den KSC bedeutet die Lösung, dass ein wichtiger Offensivspieler vorerst im Zweitliga-Kader bleibt. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |