1 zu 3: Unnötige Pleite gegen den Tabellenletzten
KSC blamiert sich gegen Lotte

Satz mit "x": Das war nix! Der KSC blamiert sich mit 1 zu 3 gegen den Tabellenletzten der 3. Liga, gegen die Sportfreunde Lotte.

Von der 1. Minute an: Kaum Einsatz, zu wenig Engagement, Abwehrfehler en masse, ideenlos, zu wenig Arbeit gegen den Ball, zu weit vom Gegner entfernt, zu viele Chancen (inklusive Elfmeter) vergeben: Dinge, die in dieser Menge noch nicht mal eine gute Jugendmannschaft so hinbekommt! "Das war eine Ohrfeige", so KSC-Trainer Alois Schwartz: "Die erste halbe Stunde waren viel zu weit weg, haben nicht das umgesetzt, was wir machen wollten - und viel zu viele unnötige Ballverluste gehabt. Wenn man so ins Spiel geht, kann man nicht gewinnen!" Das Ergebnis geht daher völlig in Ordnung - diese Leistung war einfach nicht genügend mit Blick auf die selbst formulierten Ansprüche des KSC.

Kein Wunder, dass sich Neu-Gäste-Trainer Nils Drube freute: "Die ersten Minuten waren entscheidend für unseren Sieg." Zwar war der KSC nach dem schönen Anschlusstor von Justin Möbius vor der Pause dann präsenter - aber es reichte nicht. Denn auch einen Elfer konnte Marvin Wanitzek nicht im Lotte-Gehäuse unterbringen. "Mit dem Torabschluss haben wir es leider ja nicht so", musste Schwartz zugeben.

Keine leichte Aufgabe für den KSC-Trainer, denn wieder gab es einen Aderlass, Leistungsträger verließen den Verein - zuletzt Florent Muslija, auf den Trainer Schwartz zwar baute, der aber als quasi "Last-Minute-Verkauf" dem KSC zwar Geld in die Kassen brachte, aber spielerisch wieder eine Lücke im Kader riss. Denn eine Nachverpflichtung war nicht mehr im Transferfenster umsetzbar.
"Die Qualität in der Mannschaft ist da - auch wenn viele Leistungsträger weg sind", so Schwartz: "Aber das dauert eben noch eine Weile, bis die neuen Spieler eine Mannschaft sind."

Hörbarer Protest gegen den KSC-Präsidenten
Kein Wunder, dass die Fans pfiffen und Sprechchöre und Gesänge starteten - in Anlehnung an das Lied "Zeit, dass sich was dreht" hieß es aber "Zeit, dass Ingo geht". Eine deutliche und hörbare Spitze gegen KSC-Präsident Ingo Wellenreuther, dem viele KSC-Anhänger die aktuelle Situation im Verein ankreiden. (jow)

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