Karlsruher SC geht mit Zuversicht in die neue Spielzeit
- Der Platz macht am heutigen Donnerstag einen guten Eindruck - auch wenn hier an der Eckfahne noch ein Stück Auslinie fehlt! Am Samstag werden rund 30.000 Besucher im Wildparkstadion erwartet.
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Karlsruhe. KSC. Trotz einer „durchwachsenen Vorbereitung“, wie es KSC-Trainer Christian Eichner ausdrückte, gebe es nahezu keine Rückschläge, wenn auch die Ergebnisse etwas auf der Strecke geblieben seien.
Man dürfe dies aber nicht überbewerten, wenn Eichner die Ergebnisse aber auch nicht zur Seite schieben wolle. Im Trainingslager hätten sich aktuell 13, 14 Spieler aus dem 25er Kader für die erste Elf herauskristallisiert. Insofern sei das Spiel gegen den Drittligisten Ulm (1 zu 1) durchaus eine Enttäuschung gewesen, gebe aber der Mannschaft auf der anderen Seite auch Antrieb, es schon zum Saisonauftakt gegen Münster besser zu machen. „Wir wollen den ersten Schritt am Samstag machen“, klang Eichner zuversichtlich: Mannschaft, KSC, Karlsruhe seien da gefordert, auch wenn es eng werden könnte. Nicht rechnen tut der Trainer aktuell mit Burnic und Beifus, die beide noch an Verletzungen laborieren.
Eichner habe aber Vertrauen in die Mannschaft, die das Potenzial habe: „Ich habe ein gutes Gefühl“. Das Augenmerk dürfte auch in dieser Spielzeit darauf liegen, die „zweite Garnitur“ heranzuziehen. Ob 3 5 2, 3er- oder 4er-Kette: Den letzten Feinschliff vor dem Saisonauftakt gibt es am Freitag – im Training ohne Öffentlichkeit. Wie Eichner dann am Samstag spielen lässt, hänge auch von seinen Optionen ab, von möglichen Wechseln. Daraus würden sich dann auch die Systemüberlegungen ergeben. Da wollte sich der Trainer nicht im Vorfeld festlegen.
Dazu informierte KSC-Geschäftsführer Michael Becker, dass der KSC sich gegenüber der Saison 2023/24 noch einmal hat steigern können; sowohl in Sachen Sponsoring, Zuschauer, DFB-Gelder und Transfererlöse: Ein höherer Umsatz und ein höherer Gewinn können für 2024/25ausgewiesen werden. Dazu gebe es aktuell höhere Trikotverkäufe und mehr Dauerkarten (17.500) zur neuen Spielzeit: Details gebe es bei der Mitgliederversammlung im Herbst. Doch wolle der Verein seinem Plan treu bleiben, die Zukunft nachhaltig zu gestalten, sich finanziell weiter zu stabilisieren – mit der Perspektive, oben anzugreifen.
In Sachen Neuzugänge ließ Mario Eggimann, der sportliche Leiter des Karlsruher SC noch die ein oder andere Verstärkung durchblicken; der Verein halte Ausschau, werde bei passendem Angebot noch zuschlagen: „Wir wollen den Kader gezielt aufstocken, eine qualitative Verbesserung“. Einzig ein Saisonziel ließ sich der ehemalige Vizepräsident trotz Ambitionen nicht entlocken.
Infos: Erwartet werden rund 30.000 Besucher zum Saisonauftakt gegen Preußen Münster, Anpfiff ist um 13 Uhr. Besucherinnen und Besucher werden sich im Stadion auch auf rund 10 % höhere Preise beim Catering einstellen müssen. Wir werden am Samstag genauer Angebot, Präsentation und Preise unter die Lupe nehmen, www.ksc.de
Autor:Jo Wagner |
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