Im Motoball steht die Pokalrunde an

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Karlsruhe. Region. Die Motoball-Bundesliga legt am Wochenende zwar eine kleine Verschnaufpause ein, doch der Ball rollt: So stehen am Samstag und Sonntag die Erstrundenpartien im ADAC Motoballpokal auf dem Programm. Für manche Teams stehen dabei weite Fahrten und eher seltene Gegner auf dem Programm, jedoch nicht der MSC Philippsburg, MBC Kierspe, MSC Kobra Malchin und MSC Jarmen, die nicht am Pokalwettbewerb teilnehmen.

Die weiteste Fahrt steht dem MSC Comet Durmersheim bevor. Der Dritte der Südstaffel muss am Samstag um 16 Uhr beim 1. MBC 70/90 Halle ran. Zwar ist der derzeit Zweite aus dem Norden keineswegs zu unterschätzen nach drei Siegen aus vier Spielen. Jedoch kamen die Erfolge hauptsächlich gegen die vermeintlich schwächeren Nordteams zustande, weshalb der Comet als favorisiert in die Partie geht. Dabei möchte das Palach/Brunner-Team vor allem auch wieder in die Erfolgsspur zurückkehren nach der Niederlage am Wochenende in Ubstadt-Weiher.

Ebenfalls eine weite Reise wartet auf den MSC Puma Kuppenheim. Der Titelverteidiger muss am Sonntag um 15.30 Uhr beim MSC Pattensen ran. Bei den Niedersachsen sind die Kuppenheimer klarer Favorit und alles andere als ein deutlicher Sieg wäre eine große Überraschung.

In den Großraum Hannover zieht es auch den MSC Taifun Mörsch. Der deutsche Rekordmeister tritt am Samstag um 16.30 Uhr beim MSC Seelze an. Die Gastgeber erwarten den Südvierten mit der Empfehlung eines klaren 5:0-Erfolges im Spitzenspiel gegen den MSC Jarmen und als Tabellenführer der Nordstaffel. Entsprechend dürfte der MSC Taifun die schwierigste Nordreise aller drei Südligisten haben. „Mörsch hat eine starke, junge Truppe. Aber wir spielen zu Hause und haben sie im vergangenen Jahr im Viertelfinale geschlagen. Zudem gehen wir mit breiter Brust in das Spiel, nachdem wir bislang viel Selbstbewusstsein erspielt haben“, sagte Seelze-Spielertrainer Vygandas Zilius vor dem Heimspiel.

Zu einem reinen Südduell kommt es derweil am Samstag um 17 Uhr in Malsch. Dann empfängt der MSC Malsch den MSC Ubstadt-Weiher. Die Rollen sind dabei klar zu Gunsten des Zweiten aus Ubstadt-Weiher verteilt, der bereits das Ligaduell vor wenigen Wochen klar für sich entscheiden konnte. Zwar hat sich Malsch seitdem verbessert und gesteigert. Eine Überraschung scheint dennoch unwahrscheinlich. „Leider ist unser Kader noch immer dezimiert. Dennoch möchten wir es den Ubstädtern auf unserer Anlage so schwer wie möglich machen“, sagt Lukas Schmidkunz, Sportler Leiter in Malsch. Einen ähnlichen Verlauf wie beim 20:0 im Ligaduell im März erwarten auch die Gäste nicht. „Seit dem Spiel hat sich einiges getan. Die Favoritenrolle haben wir zwar immer noch und möchten auch ins Viertelfinale einziehen. Aber jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden“, warnt Ubstadt-Sportleiter Dominik Hassis vor zu viel Leichtigkeit in den eigenen Reihen.

Einen besonderen Reiz hat der Pokal indes auch für die MSF Tornado Kierspe, die am Samstag um 18 Uhr bei der MBV Budel antreten. Das Duell mit den Niederländern ist für den Nordligisten eine willkommene Abwechslung. „Pokalspiele sind immer besonders. Budel ist eine gute Mannschaft, gegen die wir gerne spielen. Das Ziel ist auf jeden Fall zu gewinnen, da wir unbedingt in die nächste Runde einziehen wollen“, sagt Wladimir Eler, sportlicher Leiter der Tornados vor dem ersten richtigen Auswärtsspiel der Saison 2026. Hinzu kommt, dass die Kiersper sich auf ein Duell mit einem Südligisten freuen, was sonst abseits der regulären Saison in den Playoffs möglich ist.

Aufgrund der Teilnehmerzahl in diesem Jahr dürfen sich nicht nur die Sieger der fünf Partien über den Einzug ins Viertelfinale freuen. In diesem Jahr wird auch der Lucky Loser den Sprung in die 2. Pokalrunde schaffen.

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Jo Wagner

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