Polizei sucht Zeugen und Geschädigte nach Vorfall auf der Rheinbrücke: Auto auf der Fahrbahn abgestellt
- Ein 34-Jähriger fuhr auf der B10 bei Karlsruhe offenbar rücksichtslos, stellte seinen Opel Astra quer auf der Rheinbrücke ab und flüchtete zu Fuß. Die Polizei sucht Zeugen zu der gefährlichen Fahrt und zu möglichen Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer.
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Karlsruhe. Am Dienstag, 16. Juni, kam es gegen 9.30 Uhr auf der B10 im Bereich der Rheinbrücke bei Karlsruhe zu einer gefährlichen Fahrt mit einem abrupten Ende mitten auf der Fahrbahn. Ein 34 Jahre alter Mann überholte nach Angaben des Polizeipräsidiums Karlsruhe mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit mehrere Fahrzeuge verbotswidrig rechts und fuhr teils zwischen parallel fahrenden Autos hindurch.
Wegen stockenden Verkehrs musste der Mann seinen schwarzen Opel Astra mit Ludwigsburger Kennzeichen schließlich abbremsen. Danach stellte er den Wagen quer auf dem mittleren und linken Fahrstreifen der Rheinbrücke ab, stieg aus und lief zu Fuß über die stark befahrene B10 davon. Mehrere Verkehrsteilnehmer mussten laut Polizei stark abbremsen oder ausweichen. Zu einem Zusammenstoß kam es nach aktuellem Stand nicht.
Psychische Ausnahmesituation
Polizisten holten den 34-Jährigen wenig später auf einem nahegelegenen Fabrikgelände ein und nahmen ihn in Gewahrsam. Dabei leistete er erheblichen körperlichen Widerstand, drei Einsatzkräfte wurden leicht verletzt. Es gebe Hinweise auf eine akute psychische Ausnahmesituation, weshalb der Mann in eine Fachklinik gebracht wurde.
Die Polizei sucht nun Zeugen und mögliche Geschädigte, die durch die Fahrweise des Mannes gefährdet wurden. Hinweise nimmt das Polizeirevier Karlsruhe-West telefonisch unter 0721 666-3611 entgegen.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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