Ausfall beim KSC: Broschinski fehlt auch gegen Cottbus
- Maximilian Senft empfängt mit dem Karlsruher SC am Sonntag Energie Cottbus (Archivbild)
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Karlsruhe. Fans des Karlsruher SC müssen im Heimspiel gegen Energie Cottbus weiter auf Moritz Broschinski verzichten: In Karlsruhe ist die Ausfalldauer des Stürmers wegen Sprunggelenkproblemen weiterhin unklar.
Das Spiel gegen den Zweitliga-Aufsteiger beginnt am Sonntag, 13. September, um 13.30 Uhr und wird bei Sky übertragen. Für Trainer Maximilian Senft bleibt die Personalfrage vor der Partie damit angespannt.
Senft kündigt neue Informationen an
„Es ist einfach eine komplexe Sachlage“, sagte Senft. Bei Broschinski gelte es, „noch einmal sehr genau nachzuschauen und nachzuprüfen“ sowie verschiedene Meinungen einzuholen. In den kommenden Tagen solle es nach Angaben des Österreichers „noch einmal eine klare Kommunikation nach außen geben“.
Broschinski kam seit dem 0:0 beim 1. FC Kaiserslautern Mitte August nicht mehr zum Einsatz. Damals war er verletzungsbedingt ausgewechselt worden.
Auch Jung und Héliton fehlen
Neben Broschinski muss der KSC auch auf Abwehrspieler Sebastian Jung verzichten. Er fällt wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel aus. Neuzugang Héliton steht ebenfalls noch nicht zur Verfügung: Der brasilianische Innenverteidiger muss eine Rotsperre aus seiner Zeit in der Türkei absitzen.
In der vergangenen Woche hatte seine Arbeitserlaubnis noch nicht vorgelegen. Gegen Cottbus ist der Neuzugang deshalb weiterhin kein Faktor für den Karlsruher Kader.
Cottbus reist mit Rückenwind an
Senft bezeichnete Energie Cottbus als „untypischen“ Aufsteiger. Ob sich ein spektakuläres Spiel entwickle, ließ der KSC-Coach offen. Es träfen aber zwei Teams aufeinander, „die das Fußballherz am richtigen Fleck haben“.
Das 4:4 der Lausitzer in Wolfsburg nach einem 0:3-Rückstand wertete Senft als Zeichen „sehr großer Resilienz“.
Ben Farhat vor Verbandwechsel zum DFB
Auch Offensivtalent Louey Ben Farhat bleibt ein Thema. Der Wechsel des 20-Jährigen vom tunesischen Verband zum Deutschen Fußball-Bund soll zeitnah abgeschlossen werden. Bisher lief Ben Farhat zweimal für Tunesiens A-Nationalmannschaft auf.
Ob die Perspektive in einer deutschen Nationalmannschaft dem KSC-Profi zusätzlichen Schub gibt, „müsste man ihn fragen“, sagte Senft. „Aber das kann ich mir anders gar nicht vorstellen.“ dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |