Reise-Tipp: Ausflug in die Hauptstadt Frankreichs lohnt sich immer von der Region aus
Paris bietet nicht nur die „Hitparade“

Beeindruckend ist die „Fondation Louis Vuitton“ fotos: jow
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  • Beeindruckend ist die „Fondation Louis Vuitton“ fotos: jow
  • hochgeladen von Jo Wagner

Paris. Pompidou, Eiffelturm, Opéra & Mona Lisa sind als Sehenswürdigkeit zwar nicht unbedingt „out“ – aber es gibt weit mehr als „nur“ diese Sehenswürdigkeiten in Paris - und von Karlsruhe aus ist man auch schnell dort. 

Wer die Stadt schon kennt, folgt sowieso lieber weniger ausgetretenen Pfaden, nimmt sich auch mal einen Spaziergang durch unbekanntere Viertel vor, setzt dabei vielleicht auch auf Hinweise aus dem Bekanntenkreis.

Es sind dabei vor allem die weniger bekannten Gegenden der Stadt, die „touristisch aufgepeppt“ werden. Natürlich werden diese Aktionen das Wahrzeichen der Stadt, den stählernen Turm an der Seine, nicht unbedingt beeindrucken, denn mit regelmäßig über sieben Millionen Besuchern zählt der Eiffelturm zu den Highlights des Besucher-Interesses. Das lässt sich übrigens bei der „Abstimmung mit Füßen“ fast täglich an den Schlangen an den Pfeilern des Turms ablesen.
Dazu kommen in der „Hitparade“ noch das Louvre-Museum mit dem Lächeln der Mona Lisa, das Schloss von Versailles und auch das „Disneyland“. Aber neben dem Montmartre mit seinen verwinkelten Gassen haben längst auch Triumphbogen, Kulturzentrum Pompidou oder architektonische Perlen wie die „Fondation Louis Vuitton“ eine große Anziehungskraft.
Übrigens erklärte das „Office du Tourisme“ unlängst wieder, dass schlechtes Wetter für den Tourismus in der Stadt keine große Rolle spielen würde, denn dann sei eben Museumszeit angesagt – und die Zahlen beweisen das stets eindrucksvoll. Was Reisende bei den ersten Paris-Besuchen in der Regel ansteuern, liegt übrigens meist in der Nähe des Ursprungs der Stadt, der Seineinsel.

Auch Film-Orte gefragt
Auch Drehorte von Filmen wie „Amélie“, „007 – Im Angesicht des Todes“, „Prêt à Porter“, „Ein Amerikaner in Paris“ oder „Midnight in Paris“ sorgen immer wieder für einen entsprechenden Run der Besucher – bis hin zum Besuch der Theke und des WC (Filmkenner kennen die Szene) im „Café des 2 Moulins“. Das haben Anbieter längst erkannt, bieten Besuche und Spaziergänge auf den Spuren von Filmen und Büchern. Paris wird somit lebendig – über Sehenswürdigkeiten hinaus, ist erlebbar. Vorteil: Dabei lassen sich in dieser Stadt ganz neue Viertel und Facetten entdecken.

Es sind die vielen Alltäglichkeiten, die Kleinigkeiten abseits des Wegs, die einen Besuch in Paris letztlich ausmachen: Gässchen und Plätze, Ursprünglichkeit der Stadt, Plätze, mit denen Besucher etwas Besonderes verbinden, und natürlich auch die Treffpunkte der trendbewussten Pariser. Man darf nur nicht achtlos an ihnen vorbeigehen. jow

Infos: In der wärmeren Jahreszeit präsentiert sich die Stadt von ihrer besten Seite. Mit „ICE/TGV“ geht’s zum Beispiel in 2:40 Stunden fix von Karlsruhe nach Paris, Details im Reisebüro, www.bahn.de, de.france.fr

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