Gehwegparken: Parkraumreduzierung in Karlsruhe verärgert die Bürger
Wo sind die Ausgleichsmaßnahmen?

Durch das großflächige Einzeichnen wurden mitunter nutzbare Flächen genommen Foto: Archiv
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Karlsruhe. Seit einer Woche gibt’s für das bisher tolerierte Gehwegparken in Karlsruhe Knöllchen, wohlgemerkt nur für das Gehwegparken außerhalb (mittlerweile) eingezeichneter Flächen. Doch von einer Akzeptanz in der Bürgerschaft zu dieser „Städtischen-Parkflächen-Streich-Maßnahme“ kann nicht gesprochen werden, denn in manchen Straßen haben sich die zur Verfügung stehenden Flächen schlicht halbiert!

Der vorhandene Parkdruck hat sich in manchen Stadtteilen dadurch massiv erhöht! Wenigstens hat auch die Verwaltung erkannt, dass ein rigorose Streichen von Parkflächen nicht überall in der Stadt Sinn macht, legalisiert auch Gehwegparken in manchen Bereichen.

„Wenn die Neuordnung der Parkflächen im öffentlichen Raum zu einem wesentlichen Wegfall von Parkflächen führt, muss ein Konzept erarbeitet werden, wie in den jeweils betroffenen Stadtteilen geeignete Ersatzflächen geschaffen werden können“, moniert die Karlsruher CDU-Fraktion. Dazu wird die Verwaltung in einem Antrag dazu aufgefordert, bei wesentlicher Reduzierung der Parkplatzanzahl ein Konzept über die Ausweisung von Parkraumersatzflächen in den jeweiligen Stadtteilen vorzulegen. Die Stadtverwaltung möge berichten, so der Antrag, inwieweit sich die Anzahl der faktisch genutzten Parkplätze nach Vollzug der Parkraumregulierung verändert hat. Dabei sollen insbesondere Zu- und Abnahmen in den jeweiligen Stadtteilen dargestellt werden.

Ein Thema, das übrigens auch Folgen für die Bewohnerparkausweise hat: Weniger Flächen = weniger Ausweise. Es kann also durchaus passieren, dass durch diese „städtische Änderung“ künftig nicht alle Bewohner eines Viertels einen Bewohnerparkausweis erhalten. rj

Infos: In der ersten Woche „hagelte“ es geradezu Knöllchen: Die Verwaltung spricht davon, dass über 2.000 Strafzettel (jeweils mindestens 20 Euro) explizit wegen „Gehwegparkens“ verteilt wurden, www.karlsruhe.de

Autor:

Jo Wagner

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