Pfinzgaumuseum Durlach verlängert Sonderausstellung zur Karlsburg als Kaserne
- Ein Museumsbesuch wird besonders interessant, wenn zur Ausstellung auch Vortrag und Führungen angeboten werden.
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Durlach. Wer die Sonderausstellung zur Karlsburg als Kaserne noch sehen will, bekommt mehr Zeit. Das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg verlängert Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach bis zum 25. Oktober.
Die Ausstellung blickt auf ein Kapitel der Durlacher Militärgeschichte. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, zog das Badische Train-Bataillon Nr. 14 im Jahr 1894 in Durlach ein und nutzte die Karlsburg bis zum Ende des Ersten Weltkriegs als Stammgarnison. Das Museum zeigt historische Stücke aus den eigenen Beständen, aus dem Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt sowie aus der Sammlung Widmann.
Vortrag und zwei Führungen im September und Oktober
Am Donnerstag, 24. September, hält Katherine Quinlan-Flatter um 18 Uhr den Vortrag Es blieben in den Kriegen: Wie die deutschen Kriegerdenkmäler Geschichte erzählen. Sie zeigt laut Ankündigung Symbolik, die Kriegerdenkmäler des Ersten Weltkriegs vermitteln wollten, und erläutert an Beispielen aus Baden, Württemberg und der Pfalz die Hintergründe der Denkmäler und ihrer Bildhauer. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.
Am Sonntag, 27. September, führt Georg Hertweck um 14 Uhr durch die Dauerausstellung. Die Themenführung trägt den Titel Durlach für Einsteiger: Stadtgeschichte (nicht nur) für Zugezogene, Erstsemester und andere Neigeschmeckte. Hertweck gibt dabei einen kompakten Überblick über die Geschichte der ehemaligen Markgrafenstadt Durlach. Auch hier ist keine Anmeldung erforderlich. Die Führung ist kostenlos.
Am Sonntag, 11. Oktober, bietet das Museum um 15 Uhr eine Führung durch die Sonderausstellung an. Susanne Stephan-Kabierske berichtet dabei über Aufgaben und Ausbildung der Train-Soldaten, über die vom Militär genutzten Gebäude und über persönliche Erinnerungsstücke aus der Dienstzeit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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