Innung für Feinwerktechnik Karlsruhe-Bruchsal-Mittelbaden wählte bei ihrer Hauptversammlung die neue Vorstandschaft
Innungspreise an Prüfungsbeste vergeben

Im Beisein von Joachim Wohlfeil, Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe, und Andreas Reifsteck, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft (KH) Region Karlsruhe, hielt die Innung für Feinwerktechnik Karlsruhe-Bruchsal-Mittelbaden ihre Hauptversammlung am Freitag, 10. September, im Gasthaus „Zum Ritter" in Bruchsal-Büchenau ab. Der Erich-Feldmann-Gedächtnispreis der Innung ging dieses Jahr an Nils Krebs (Stadtwerke Karlsruhe), den Prüfungsbesten 2021. Noch für 2020 wurde Maximilian Schneider (Firma Eckerle, Ottersweier) ausgezeichnet. Ihre Auszeichnungen erhielten Krebs und Schneider für ihre Abschlussnoten 1,9 und 1,3.

„Maximilian Schneider hat seine Gesellenprüfung bereits 2020 erfolgreich abgeschlossen, Nils Krebs seine in diesem Jahr“, lobte Gerhard Feldmann die talentierten Männer. Feldmann, der seit 27 Jahren Obermeister (OM) der Innung für Feinwerktechnik Karlsruhe-Bruchsal-Mittelbaden ist, trug zur Hauptversammlung wieder den aufschlussreichen Rück- und Ausblick für die Innung bei.
Viel Beifall gab es bei der Veranstaltung in Büchenau auch für die Statements von Joachim Wohlfeil, Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe, und Andreas Reifsteck, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft (KH) Region Karlsruhe, der die Grüße von Kreishandwerksmeister Frank Zöller überbrachte. Wohlfeil dankte OM Feldmann für seinen jahrzehntelangen Einsatz für die Innung. Reifsteck schilderte die Hauptaufgabe der Kreishandwerkschaft und berichtete über Aktuelles, wie das geplante Gründerzentrum Karlsruhe. Große Anerkennung fand der Bericht von Andreas Reifsteck zur craft Roadshow, die die Kreishandwerkschaft eigens entwickelt hat, um die Jugend in Schulen im Hinblick auf die Nachwuchssuche anzusprechen.

Neuwahlen der Vorstandschaft
Neuerungen brachten die Wahlen der Vorstandschaft mit sich: OM Gerhard Feldmann wurde erneut in seinem Amt bestätigt. Sein neuer Stellvertreter ist Kevin Carlino, der Geschäftsführer der Carlino Druckluft GmbH mit Sitz in Ötigheim ist. Der 27-Jährige ist Feinwerkmechaniker, seit dem Jahr 2017 Meister und erhielt den Innungspreis als Innungsbester bereits im Jahr 2014. „Ehrenamtliches Engagement im Handwerk ist für mich zu einer Art Leidenschaft geworden“, teilt Kevin Carlino seine Überzeugung. Ihn treibe es an, sich um die Fach- und Führungskräfte von morgen zu kümmern. Carlino wurde 2018 in den Meisterprüfungsausschuss für das Feinwerkmechanikerhandwerk der HWK Freiburg berufen und ist seit 2019 im Vorstand der Innung. Carlino folgt Bernhard Winter (bisheriger Stellv. OM) nach.
Neu in die Vorstandschaft wurde auch der 1984 geborene Sven Meerwarth gewählt. Er ist Geschäftsführer und Inhaber der Winter Pressen GmbH – Maschinenbau für hydraulische Pressen – in Kraichtal-Gochsheim. Meerwarth hat seine Ausbildung zum Mechatroniker 2004 absolviert und seine Meisterprüfung Feinwerktechnik bereits im Jahr 2010. Der Rest der Vorstandschaft, Geschäftsführerin Gudrun Feldmann und die beiden Kassenprüfer Peter Rüsing und Adrian Kary, wurden in ihren Ämtern bestätigt. Das Führungsteam der Innung sieht ab sofort wie folgt aus: OM Gerhard Feldmann, Stellvertretender OM Kevin Carlino, Reiner Schäfer, Sven Meerwarth und Dirk Kürtös.

„Wir wollen und müssen den Generationenwechsel in der Innung einläuten“, kündigte Feldmann mit Blick auf seinen neuen Stellvertreter an, der in zwei Jahren sein Nachfolger an der Führungsspitze werden soll.

Berichte, Finanzen und Ausbildungslage
OM Feldmann blickte in seinem Bericht 2020 auf die Pandemie-bedingt veränderte Situation im Vergleich zu Vorjahren, in denen die Innung immer aktiv war wie beispielsweise mit Firmenbesichtigungen oder Ausflügen. Derzeit hat die Innung 32 Mitgliedsbetriebe.

Gesellenprüfungsvorsitzender Reiner Schäfer gab in seinem Bericht zur Ausbildungslage einen klaren Überblick: „Mit 38 Prüflingen im vergangenen Jahr und 35 Prüflingen, die es 2021 werden, sind die Ausbildungszahlen vergleichsweise konstant.“
Mit ihrem Guthaben noch im Plus verzeichnete die Innung laut Finanz-Bericht der Geschäftsführerin Gudrun Feldmann ein zufriedenstellendes Ergebnis.

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Über die Innung
Die Innung ist die kleinste Einheit der handwerklichen Selbstverwaltungseinrichtungen und eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie dient nur dem Gemeinwohl und wird von der Handwerkskammer rechtlich überwacht. Jeder Innung steht ein selbständiger Handwerksmeister vor, der Obermeister (OM) genannt wird.

Gegründet: 1994 Fusion der Mechaniker-Innung Karlsruhe mit der Mechaniker-
und Maschinenbauer-Innung Bruchsal
Fachgebiet: Feinwerktechnik mit folgenden Berufen Feinwerkmechaniker mit Fachrichtung Maschinenbaumechaniker, Feinmechaniker, Werkzeugmacher und als neuer Beruf Mechatroniker
Bezirk: Stadt- und Landkreis Karlsruhe

Weitere Infos auch unter www.innung-feinwerktechnik.de

Bildtext: Gruppenbild bei der Übergabe des Erich-Feldmann-Gedächtnispreises der Innung (von links): Adrian Kary, Ausbilder von Nils Krebs bei den Stadtwerken Karlsruhe, die Ausgezeichneten Nils Krebs und Maximilian Schneider, Gesellenprüfungsvorsitzender Reiner Schäfer, Joachim Wohlfeil, Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe und OM Gerhard Feldmann.

Autor:

Corina Neuer-Veit aus Karlsruhe

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