500. Baumpatenschaft: Karlsruhe zählt fast 520 Engagierte
- Baumpatinnen und Baumpaten gießen Bäume und pflegen die Flächen rund um den Stamm.
- Foto: Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
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Karlsruhe. Mit der 500. Baumpatenschaft setzt Karlsruhe auf Unterstützung aus der Bevölkerung für mehr Stadtgrün. Baumpatin Katharina Becher übernahm Mitte August die Patenschaft für zwei Bäume in der Nordweststadt.
Die Stadt ehrte Becher bei einem Termin mit Erster Bürgermeisterin Bettina Lisbach und der Leiterin des Gartenbauamts, Doris Fath. Für einen Baum wählte Becher die Baumpatenschaft plus. Sie erhielt dafür ein Staudenpaket mit insektenfreundlichen Pflanzen aus der Stadtgärtnerei.
Gießen, pflegen und Schäden melden
Karlsruhe bietet das Patenschaftsprogramm bereits seit den 1980er-Jahren an und legte es Anfang 2020 neu auf. Patinnen und Paten gießen die Bäume regelmäßig, halten die Baumscheiben sauber und melden Schäden. Bei der Baumpatenschaft plus bepflanzen und pflegen sie zusätzlich die Baumscheibe mit Stauden.
Die Stadt setzt dabei zunehmend gebietsheimische Wildstauden ein. Sie schaffen Lebensräume für heimische Insekten. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, kommen jedes Jahr rund 100 Patinnen und Paten hinzu. Fast 520 Bürgerinnen und Bürger kümmern sich inzwischen um rund 680 Bäume und Beete im Stadtgebiet.
„500 Baumpatenschaften sind ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt und das Verantwortungsbewusstsein in unserer Stadt. Unsere Patinnen und Paten leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass Karlsruhe grüner, lebenswerter und widerstandsfähiger gegen Hitze und Trockenheit wird“, betonte Lisbach.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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