Unwetter in Karlsruhe: Ein Toter und Hunderte Einsätze
- Nach den Unwettern räumen die Einsatzkräfte auf.
- Foto: Jason Tschepljakow/dpa
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Karlsruhe. Schwere Unwetter haben in Baden-Württemberg einen Menschen das Leben gekostet und mehrere Menschen leicht verletzt. Besonders betroffen war Karlsruhe, wo nach Polizeiangaben während eines Gewitters ein Baum umstürzte und einen Menschen erschlug.
Hunderte Kräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk waren am Abend und in der Nacht zum 17. Juli in der Stadt im Einsatz. Die Branddirektion sprach von mehr als 250 wetterbedingten Einsätzen. Zwischen 19 und 23 Uhr kam es laut Polizei zu Überflutungen und Überschwemmungen. Auch Ampeln und Autos wurden beschädigt.
Radfahrer und ein Kind wurden demnach von herabfallenden Ästen getroffen und leicht verletzt. Wegen der anhaltenden Lage rief die Stadt eine „außergewöhnliche Einsatzlage“ aus, um die vielen Einsätze zentral zu koordinieren.
Weitere Schäden in mehreren Regionen
Auch in anderen Teilen des Landes mussten Einsatzkräfte ausrücken.
- In Pforzheim registrierte die Polizei rund 30 Unwettereinsätze bis in die Nacht. Bäume stürzten um und Gullydeckel wurden hochgespült. Verletzt wurde dort niemand.
- Im Bereich des Polizeipräsidiums Ludwigsburg gab es rund 70 Einsätze, unter anderem wegen heruntergestürzter Dachziegel und vollgelaufener Keller.
- In Besigheim im Landkreis Ludwigsburg schlug nach ersten Erkenntnissen ein Blitz in ein Dach ein und löste einen Brand aus. Dabei wurden Menschen leicht verletzt.
- Im Rems-Murr-Kreis entstand durch umstürzende Bäume auf ein Gebäude ein Schaden von rund 100.000 Euro.
- Im Einsatzgebiet des Polizeipräsidiums Offenburg blieb es bei wenigen Einsätzen.
Andere Polizeipräsidien im Südwesten meldeten keine oder nur vereinzelte kleinere Schäden. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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