Telefonbetrug in Karlsruhe: Falsche Bankmitarbeiter erbeuten Tausende
- Betrüger geben sich am Telefon als Bankmitarbeiter aus und bringen Opfer dazu, über ihre Banking‑App Zahlungen freizugeben. In Karlsruhe verlor eine 67‑Jährige auf diese Weise mehrere tausend Euro.
- Foto: Polizei Bochum
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Karlsruhe. Am Freitag, 5. Juni, erhielt eine 67‑jährige Frau aus Karlsruhe gegen 17.15 Uhr einen Anruf auf ihrem Festnetz – wenig später waren mehrere tausend Euro von ihrem Konto verschwunden.
Nach bisherigen Ermittlungen gab sich eine unbekannte Anruferin als Mitarbeiterin einer Bank aus. Sie warnte die Seniorin vor angeblich nicht autorisierten Aktivitäten auf ihrem Konto. Um die vermeintlichen Abbuchungen zu stoppen, sollte die Frau mehrere Vorgänge über die Banking‑App freigeben. In dem Glauben, einen finanziellen Schaden zu verhindern, bestätigte die 67‑Jährige die Anweisungen – und autorisierte damit mehrere Abbuchungen.
Wie das Polizeipräsidium Karlsruhe mitteilt, nutzten die Betrüger diese Freigaben gezielt aus und erbeuteten so mehrere tausend Euro. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor der Masche falscher Bankmitarbeiter. Unbekannte versuchen dabei am Telefon, ihre Opfer unter Druck zu setzen und sie dazu zu bringen, sensible Bankvorgänge selbst zu bestätigen.
Die Polizei rät, am Telefon niemals persönliche oder finanzielle Daten preiszugeben und sich nicht unter Druck setzen zu lassen. Wer einen verdächtigen Anruf erhält, sollte das Gespräch beenden und seine Bank über die bekannte offizielle Nummer kontaktieren. In Zweifelsfällen sollte sofort die Polizei über den Notruf 110 informiert werden.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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