Mann brennt auf Straße in Karlsruhe: Obduktion soll Fall klären
- Auch zwei Tage nach dem Vorfall sind die Spuren noch zu sehen.
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Karlsruhe. Nach dem Tod eines Mannes, der brennend über eine Straße lief und kurz darauf zusammenbrach, versuchen Ermittler nun die Hintergründe zu klären. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet.
Die Untersuchung soll laut Behörden zwei zentrale Fragen beantworten. Zum einen geht es um die Identität des Toten. Zum anderen soll geklärt werden, ob der Vorfall auf eine vorsätzliche Selbstverbrennung oder auf ein Unglück zurückgeht. Ergebnisse könnten im Laufe der Woche vorliegen. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Todesermittlungsverfahren ein. Hinweise auf eine Beteiligung anderer Menschen gibt es nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Auch Abgleiche mit Vermisstenmeldungen führten bislang zu keinem Ergebnis.
Vorfall nahe der dm-Zentrale
Passanten hatten am späten Sonntagabend, 19. April, im Karlsruher Stadtteil Durlach einen brennenden Mann auf der Straße gesehen. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft lief der Mann zunächst noch einige Meter, bevor er zusammenbrach. Die Verletzungen waren so schwer, dass der Mann noch am Ort des Geschehens starb.
Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der dm-Unternehmenszentrale. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte, man bedauere den tragischen Vorfall zutiefst und spreche den Angehörigen und Betroffenen sein Mitgefühl aus. Zugleich stellte das Unternehmen klar, dass kein Zusammenhang mit dm bestehe und sich das Geschehen lediglich in der Nähe des dm-dialogicums abgespielt habe. Das Unternehmen unterstütze die Behörden bei den Ermittlungen. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |