SWR3 - Die Morningshow: Sally Özcan setzt Grenzen in Kommentaren

Sally Özcan in SWR3 - Die Morningshow | Foto: SWR - Südwestrundfunk
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SWR3 - Die Morningshow. Sally Özcan mischt sich auf Social Media ein, wenn junge Frauen öffentlich abgewertet werden, und zieht dann bewusst Grenzen. In der Radiosendung „SWR3 - Die Morningshow” sprach die Influencerin am 20. April darüber, warum sie sich in manchen Kommentarspalten nicht raushält.

Sie beobachtet nach eigenen Worten immer wieder, dass junge Frauen kritisiert werden, teils von älteren Frauen, teils von Männern, die Frauen „aufs Optische oder Äußere” reduzieren. Dann geht sie gelegentlich dazwischen, aber ohne öffentlich an den Pranger zu stellen.

Warum sich Sally Özcan überhaupt einmischt

„Ich sehe mich da auch immer als Mensch mit der Pflicht, da auch so ein bisschen mitzuhelfen”, sagt Sally Özcan. Wichtig sei ihr dabei der Ton, sie formuliere sachlich und konstruktiv. „Ich will ja auch öffentlich niemanden bloßstellen. Man will es nur mal richtigstellen”, so Özcan. Für sie geht es darum, Grenzen klar zu machen, ohne die Situation weiter anzuheizen.

SWR3 - Die Morningshow: „Das Internet ist kein Freifahrtschein”

Grundsätzlich finde sie es schwierig, wenn Menschen sich in der Öffentlichkeit gegenseitig necken. Gerade in sozialen Netzwerken passiere es aus ihrer Sicht zu oft, dass fremde Personen andere öffentlich kommentieren und kritisieren. „Und ich finde, das Internet ist keine Plattform und kein Freifahrtschein dafür”, sagt Sally Özcan. Bevor man etwas schreibe, solle man überlegen, was die eigenen Worte auslösen.

Klare Ansagen, auch abseits vom Netz

Für sich selbst beschreibt sie, dass sie online bislang eher weniger unangemessenes Verhalten erlebt habe. Unangebrachte Sprüche kenne sie aber aus dem realen Leben, etwa den Satz: „Frauen gehören nicht an den Grill.” Ihre Antwort falle dann deutlich aus: „Frauen gehören erst recht an den Grill. Genauso wie Männer auch ans Waschbecken gehören und an die Waschmaschine”, so Sally Özcan. [red]

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Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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