Zahl der Kitaplätze in Kaiserslautern steigt
Jugendhilfeausschuss beschließt Kindertagesbetreuungsbericht

Kita / Symbolbild
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Kaiserslautern. Zwei große Fragestellungen prägen den Kindertagesbetreuungsbericht 2021/ 2022, der vergangenen Mittwoch im Jugendhilfeausschuss präsentiert und beschlossen wurde: Wie wirken sich die Änderungen durch das neue Kita-Gesetz seit 1. Juli 2021 aus und wie viele Betreuungsplätze werden benötigt? In beiden Fällen hatte das Jugendreferat positive Nachrichten zu vermelden. Sowohl Lösungen zur Erweiterung der Bedarfsplätze konnten umgesetzt werden als auch die notwendigen Anpassungen durch das neue Kita-Gesetz auf den Weg gebracht werden.

So zeigt der Bericht auf, wie durch die gute Zusammenarbeit mit den freien Trägern in den letzten Monaten die vielfältigen Änderungen, die durch das neue Landesgesetz auf die Einrichtungen, Träger und das Jugendamt zukamen, angegangen und teilweise bereits umgesetzt werden konnten. Damit alle Eltern und Kinder vollumfänglich von den Neuerungen profitieren können, müssen beispielsweise noch die ausreichende Ausstattung für die Bereitstellung eines warmen Mittagessens in allen Kitas hergestellt, ein Kita-Beirat für jede Kita organisiert und bedarfsgerechte Betreuungszeiten vorgenommen werden. Dabei gibt das neue Gesetz vor, dass ein gutes Betreuungsangebot zwar die (beruflichen) Bedarfe der Eltern im Blick haben soll, aber in erster Linie an den Bedürfnissen der Kinder ausgerichtet sein muss.

Ein ebenfalls eindeutig positiver Trend ist bei der Zahl der fehlenden Kita-Plätze zu erkennen. In den letzten beiden Jahren konnten zusätzlich circa 260 Plätze realisiert werden. Dadurch konnte die Zahl der Plätze, die fehlen, um dem Bedarf gerecht zu werden, auf etwa 170 reduziert werden. Die Verwaltung ist aktuell im Begriff, sechs Neubau- und Sanierungsprojekte schnellstmöglich umzusetzen. Durch diese Projekte werden den Eltern in Kaiserslautern zukünftig nochmals weitere circa 250 Plätze zur Verfügung stehen. Auf Anfragen und Hinweisen des Stadtelternausschusses hin will in der Realisierungszeit das Jugendreferat im fortwährenden Austausch mit den Trägern sein, um zum Beispiel provisorische zusätzliche Plätze in bestehenden Kitas generieren zu können. Der Jugendhilfeausschuss bestätigte die Pläne der Verwaltung.

Im Zuge der Vorstellung des Berichts wurden auch Maßnahmen zur Attraktivierung der Kindertagespflege beschlossen. Das betrifft zum Einen eine Erhöhung des durchschnittlichen Aufwendungsersatzes für Tagespflegepersonen. Auch wurde die Verwaltung beauftragt, in Abstimmung mit den freien Kita-Trägern Vorgehensweisen zu entwickeln, durch die Eltern, deren Kinder einen Platz in der Kindertagespflege haben, einen Kitaplatz spätestens ab der Vollendung des dritten Lebensjahres zu garantieren. Damit sollen die Planungssicherheiten beim Übergang der Kinder zwischen Kita und Kindertagespflege verbessert werden.
Außerdem entschied der Ausschuss, dass für die Vergabe von Hortplätzen stadtweit einheitliche Vergabekriterien erarbeitet und diese – nach Beschlussfassung in einer der nächsten Sitzungen – von allen Hort-Einrichtungen angewandt werden sollen. So soll allen Kindern die gleichen Chancen bei der Vergabe eingeräumt werden.

Interessierte finden den 47 Seiten starken Kindertagesbetreuungsbericht im Ratsinformationssystem auf der städtischen Homepage unter der Sitzung des Jugendhilfeausschuss vom 14. Juli. Der Bericht wurde erstmals 2006 vorgelegt und wird seitdem regelmäßig fortgeschrieben. ps

Autor:

Pressestelle Stadt Kaiserslautern aus Kaiserslautern

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