KL.digital GmbH mit erfolgreicher Bilanz im ersten Jahr
Der Blick in die digitale Zukunft

Bei der KL.digital arbeitet man unter anderem an einer Virtual-Reality-Anwendung für historische Stadtrundfahrten  Foto: KL.digital
  • Bei der KL.digital arbeitet man unter anderem an einer Virtual-Reality-Anwendung für historische Stadtrundfahrten Foto: KL.digital
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Kaiserslautern. Die KL.digital GmbH blickt zu Beginn des neuen Jahres auf ein ereignisreiches 2018 zurück. Nach ihrer zügig in die Wege geleiteten Gründung im Anschluss an die erfolgreiche Teilnahme im bundesweiten Bitkom-Wettbewerb, feierte die von der Landesregierung Rheinland-Pfalz und der Stadt geförderte GmbH am 1. Januar 2019 Einjähriges. Anlass genug für einen Rückblick.

Ob mobiles Glasfasernetz für Ordnungsbehörden, kostenfreies WLAN und „Social Walls“ bei den städtischen Großveranstaltungen oder smarte Konzepte für die Straßenbeleuchtung: Das alles sind Projektbeispiele der KL.digital in 2018. „Wir haben ein ereignisreiches Jahr hinter uns. Spannende digitale Projekte wurden weitergeführt oder neu initiiert, Veranstaltungen für die Bevölkerung, für Kommunen oder Fachpublikum angeboten, Arbeitsgruppen aus dem Wettbewerb haben ihre Arbeit fortgesetzt. Die KL.digital repräsentiert die herzlich digitale Stadt bundesweit erfolgreich bei Kongressen und anderen Events und sorgt auch vor Ort für die Außendarstellung“, erklärt Geschäftsführer Martin Verlage.
Die Marke „herzlich digital“ habe sich bewährt und sei in Kaiserslautern sehr gut bekannt, aber auch deutschlandweit in der digitalen Welt ein Begriff. Zahlreiche Einladungen erreichen die Gesellschaft, mit der Bitte, über Projekte und Strukturen zu berichten, die andere Städte ebenfalls interessieren. „Wir haben nach dem Wettbewerb schnell gehandelt, zackig gegründet, Aufsichtsrat, CDO und CUO wurden von der Stadt berufen und der OB hat Digitalisierung zur Chefsache erklärt.“
Im Januar 2018 bezog die KL.digital ihre neuen Räumlichkeiten am Hauptbahnhof. Bis März war das heterogene Team komplett – sieben Mitarbeiter arbeiten seitdem für die städtische Gesellschaft. Im Stadtrat wurde im Februar 2018 das Leitbild der herzlich digitalen Stadt Kaiserslautern verabschiedet. Ein Beirat wurde gegründet. „Großes Lob an das gesamte Team. Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist spürbar, wie motiviert sie arbeiten. Für unsere Stadt ist Digitalisierung ein zentrales Thema, das wir mit aller Konsequenz, aber auch Umsicht vorantreiben werden. Die KL.digital hat in diesem Jahr ihren Beitrag dazu geleistet und ich freue mich über die Erfolge des ersten Jahres“, resümiert Oberbürgermeister Klaus Weichel. Anerkennung gibt es auch von der Landesregierung. „Wir freuen uns, dass die KL.digital positive Bilanz ziehen kann. Anfragen anderer Kommunen und Institutionen zu Konzepten zeigen, dass die KL.digital gute Arbeit leistet und die Übertragbarkeit der Projekte darstellbar ist“, erläutert Staatssekretär Randolf Stich, Ministerium des Innern.
An 16 digitalen Events hat man sich in 2018 beteiligt, vier darüber hinaus selbst durchgeführt. „Die Konferenz Beruf X.0 hat sich mit der Arbeitswelt der Zukunft beschäftigt, beim ’digitalen Netzwerktreffen’ tagten zehn Kommunen in Kaiserslautern. Wir bieten Vorträge an und kooperieren dabei gerne mit anderen“, so Verlage. Im Office treffen sich regelmäßig die verschiedenen Arbeitsgruppen zu den Themen Bildung, Gesellschaft, Infrastruktur, Handel. „Sie führen nicht nur Projekte aus dem Wettbewerb fort, sondern greifen auch Impulse aus der Bevölkerung auf. Insbesondere bei unserem neuen Projekt ’Dialog Zivilgesellschaft’ legen wir den Fokus auf den Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern“, erklärt der Geschäftsführer. „Hier sollen Möglichkeiten gefunden werden, auch Menschen zu erreichen, die mit Digitalisierung wenig anfangen können oder aus verschiedensten Gründen davon ausgeschlossen sind.“
Auf Kommunikation lege die Gesellschaft viel Wert. Die Social-Media-Kanäle werden aktiv gepflegt, die Homepage sei auf dem aktuellsten Stand. Transparenz sei gewünscht, man pflege Kontakt zu Stadträten etwa über Präsentationen oder Einladungen zu Fraktionsfrühstücken. „Unser Office steht interessierten Besucherinnen und Besuchern offen, deshalb haben wir uns auch für die zentrale Lage am Hauptbahnhof entschieden. Viele Meetings entstehen auch spontan und daraus neue Ideen, wie etwa 360-Grad-Bilder von Denkmälern, die nicht öffentlich zugänglich sind, oder auch die Planung eines digitalen Wandertags, um Schülerinnen und Schüler mit digitalen Projekten, Firmen, Start-ups und digitalen Forschungsthemen vertraut zu machen“, betont Verlage.
„Das kommende Jahr wird richtig spannend. Die KL.digital beteiligt sich 2019 etwa an Projekten aus dem Bereich Handel zur Stärkung der Innenstadt oder Virtual Reality im Bereich Tourismus. Im Bereich Bildung kümmern wir uns federführend mit der Stadt um die digitale Infrastruktur in Schulen sowie um die Steuerung von städtischer Infrastruktur“, so der Ausblick des Geschäftsführers. Freuen kann man sich zudem auf die Ergebnisse der neu gegründeten Arbeitsgruppe „smart city lights platform“, bei der Forschungsinstitutionen gemeinsam mit der Stadt und der KL.digital Innovationen für den öffentlichen Raum entwickeln werden. Dazu gehört die Idee, dass man Straßen bedarfsgerecht ausleuchten kann und dabei den Insektenschutz berücksichtigt. Außerdem soll eine Signalisierung für Rettungskräfte über Straßenleuchten möglich werden.
Wer eine clevere „digitale“ Idee hat, ist bei der KL.digital herzlich willkommen – auf der Homepage www.herzlich-digital.de gibt es die Möglichkeit, einen Projektantrag downzuloaden, um die digitale Zukunft der Stadt aktiv mitzugestalten. ps

Autor:

Stephanie Walter aus Wochenblatt Landstuhl

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