Verdientes 3:0 für die Roten Teufel: FCK bleibt unbesiegt
- Die Spieler des 1. FC Kaiserslautern bejubeln den zweiten Sieg hintereinander.
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FCK. Für Fans des 1. FC Kaiserslautern bleibt der Saisonstart erfreulich: In Kaiserslautern hat der FCK nach dem 3:0 gegen den SV Darmstadt 98 weiter kein Spiel verloren.
FCK mit acht Punkten nach vier Spielen
Vier Spiele, acht Punkte und erst ein Gegentor: Der 1. FC Kaiserslautern hat früh in der Saison Anschluss an die Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga gefunden. Nach dem klaren 3:0 gegen Darmstadt darf der Start der Pfälzer als gelungen gelten.
Trainer Torsten Lieberknecht wollte daraus aber keine große Zwischenbilanz machen. „Ich spreche überhaupt nicht von einem gelungenen Saisonstart, das ist eure Thematik. Ihr verschiebt ja dann immer die Grenzen“, sagte er mit einem Grinsen in Richtung der Journalisten. Mal gehe es um die ersten drei Spieltage, dann wieder um die ersten zehn.
Zugleich hob Lieberknecht die Entwicklung seiner Mannschaft hervor. „Es ist eine gewisse Stabilität da. Man merkt, man gönnt sich. Es gibt einen respektvollen Konkurrenzkampf“, sagte der FCK-Trainer.
Semih Sahin prägt das FCK-Spiel
Eine wichtige Rolle beim Heimsieg hatte Mittelfeldspieler Semih Sahin. Er bereitete zwei der drei Treffer vor und war auch darüber hinaus ein zentraler Spieler im Aufbau des FCK.
„Ich glaube, der Saisonauftakt war sehr positiv. Darauf können wir stolz sein. Es ist nicht einfach, in dieser Liga so zu starten“, sagte Sahin. Gleichzeitig blieb er vorsichtig: „Am vierten Spieltag hat natürlich noch keiner irgendetwas gewonnen. Deswegen müssen wir nächste Woche weitermachen und die Woche darauf auch. Dann schauen wir, was am Ende dabei herauskommt.“
Sahin sieht einen Grund für die bisherige Stabilität in der veränderten Spielweise. „Wir haben im Vergleich zur letzten Saison ein bisschen was umgestellt. Wir wollen Fußball spielen“, sagte er. Das gebe der Mannschaft mehr Kontrolle und helfe, Spiele zu beruhigen.
Verschossener Elfmeter wird zum Knackpunkt
Ein entscheidender Moment der Partie war der vergebene Foulelfmeter der Darmstädter in der 29. Minute. Auch Lieberknecht ordnete die Szene als wichtigen Wendepunkt ein.
„Wir dürfen nicht vergessen, dass wir in der ersten Halbzeit auch diesen Spielmoment mit dem verschossenen Elfmeter hatten. Da weiß man nie, wie so ein Spiel läuft. Wir haben alle keine Glaskugel. Aber diese Situation hat uns natürlich geholfen“, sagte der Trainer.
Auch Sahin sah die Szene als mögliches Schlüsselereignis. „Das Spiel kann durch diese Situation ganz anders laufen. Heute hatten wir das Glück auf unserer Seite“, sagte er.
Nächste Aufgabe in Magdeburg
Weiter geht es für den 1. FC Kaiserslautern am Samstag, 12. September, mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg. Lieberknecht erwartet erneut eine schwere Aufgabe nach einem anspruchsvollen Auftaktprogramm.
„Wir hatten klar in den Vordergrund gestellt, dass wir direkt Ergebnisse liefern wollten. Wir hatten bis jetzt ein brutal schweres Auftaktprogramm. Das geht nun in Magdeburg weiter“, sagte der Trainer des FCK. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |