Gäste überfordert von Souveränität des FCK
Ungefährdeter Heimsieg gegen MTV Stuttgart

John Barber (vorne) und Waldemar Nap (21) drehten im ersten Viertel die Partie für den FCK
  • John Barber (vorne) und Waldemar Nap (21) drehten im ersten Viertel die Partie für den FCK
  • Foto: Michael Schmitt
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FCK Basketball. Die Basketballer des 1. FC Kaiserslautern gewinnen das erste Heimspiel des neuen Jahres gegen den MTV Stuttgart mit 89:72 (26:21, 21:18, 19:18, 23:15). Eine souveräne Leistung verhalf den FCKlern an diesem Sonntag zu einem am Ende ungefährdetem Heimsieg und zu einem Sieg im direkten Vergleich gegen die Gäste aus Stuttgart.
Der Start wollte dabei nicht so recht gelingen. Einfache Ballverluste im Spielaufbau ließen die Roten Teufel nicht in die Spur kommen. Das Resultat war bereits nach fünf Minuten ein Elf-Punkte-Rückstand. Nach einigen guten Einzelaktionen von Waldemar Nap (25 Punkte) und John Barber (18 Punkte) stabilisierte sich der FCK allerdings aus eigener Kraft in der Offensive und konnte gleichzeitig die Gäste in der Defensive besser in Schach halten. So konnte noch im ersten Viertel der große Rückstand in eine knappe Führung umgewandelt werden (26:21).
Den guten Lauf nahmen die Gastgeber dann auch mit in das zweite Viertel. Eine hohe Aufmerksamkeit bei gegnerischem Ballbesitz führte zu wichtigen Fastbreaks und die berüchtigten Dreier-Schützen Weihmann (17 Punkte) und Hosszu (11 Punkte) sorgten von den Außenpositionen für Gefahr. Das Spiel schien nun mehr und mehr in den Händen der Lautrer, die sich mit einer 47:39-Führung in die Kabine verabschiedeten.
Den zweiten Durchgang begannen die Roten Teufel dann unerwartet unstrukturiert. Die Dominanz aus dem zweiten Viertel schien dahin und Stuttgart roch seine Chance. Durch eine hohe und enge Defensivarbeit und schnelle Aktionen in der Offensive konnten die Gäste Unruhe in das Spiel der Lautrer bringen. Für eine Kehrtwende und den Führungswechsel reichte es dann aber nicht und das Spiel ging mit 66:57 in den letzten Durchgang.
Dort gab sich der FCK dann keine Blöße mehr. Die Gäste aus Stuttgart schienen der intensiven Defensivarbeit Tribut zu zollen, was die Gastgeber eiskalt ausnutzten. Am Ende reichte es sogar noch, die Niederlage aus dem Hinspiel (-12 Punkte) positiv zu übertreffen und somit den direkten Vergleich in der Liga für sich zu gewinnen. (ps)

So spielten sie:
Nap (25), Barber (18), Weihmann (17), Erb (11), Hosszu (11), Negron (3), Crom (2), Ellis (2)

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