Krise spitzt sich zu: FCK kassiert bei Dynamo dritte Pleite in Serie
- Der 1. FC Kaiserslautern erlitt in Dresden die dritte Niederlage in Folge. Wieder einmal stand die Mannschaft bedröppelt vor den mitgereisten Fans.
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Kaiserslautern. Die Krise beim 1. FC Kaiserslautern spitzt sich zu. Nach dem 0:1 bei Dynamo Dresden steht der Zweitligist bei drei Niederlagen in Serie.
Noch am Donnerstag, 30. April, hatte Trainer Torsten Lieberknecht auf einer Pressekonferenz vor der Partie Gerüchte über Differenzen zwischen ihm und Teilen der Mannschaft zurückgewiesen. Zwei Tage später folgte jedoch der nächste Rückschlag. Am Samstag, 2. Mai, verlor der FCK beim abstiegsbedrohten Dynamo Dresden mit 0:1.
Offensive erneut ohne Durchschlagskraft
Wie schon bei der 0:3 Niederlage in Kiel und dem 0:2 gegen Eintracht Braunschweig blieb die Mannschaft über weite Strecken harmlos. Besonders im Angriff fehlten Tempo und Ideen. Gegen einen Abstiegskandidaten entwickelte der FCK kaum gefährliche Aktionen.
Trainer Torsten Lieberknecht zeigte sich nach der Partie erneut ratlos. „Wir haben momentan keine einfache Situation, in die wir uns aber selbst gebracht haben. Die Niederlagen in Kiel und gegen Braunschweig haben uns alles genommen an Leichtigkeit und an Dingen, die dazugehören, damit eine Mannschaft mit Freude in ein Fußballspiel geht“, sagte der Coach.
Die Mannschaft versuche dennoch, im Training die nötige Spannung aufrechtzuerhalten. „Wir wissen, dass wir eine Verpflichtung haben“, erklärte Lieberknecht mit hörbar angegriffener Stimme.
Spieler betonen Einsatz und Zusammenhalt
In der Kabine bemühten sich die Spieler um Zuversicht. Torhüter Julian Krahl verwies auf Einsatz und Moral der Mannschaft. „Ich glaube, wir haben heute alles, was im Tank war, reingehauen und alles versucht. Mut und Entschlossenheit kann man der Mannschaft definitiv nicht absprechen.“
Auch Verteidiger Simon Asta widersprach Spekulationen über Probleme zwischen Team und Trainer. „Das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer ist definitiv in Ordnung“, sagte der Abwehrspieler.
Noch zwei Spiele bis Saisonende
Für den FCK bleiben nur noch zwei Partien, um die Saison versöhnlich abzuschließen.
- Freitag, 8. Mai. Heimspiel gegen Arminia Bielefeld im Fritz Walter Stadion.
- Letzter Spieltag. Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg.
In der aktuellen Form dürfte es für die Pfälzer schwer werden, in diesen Begegnungen noch viele Punkte zu holen. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |