Kein Sieger im Südwestderby: Beim FCK steht vorne und hinten weiter die Null
- Die FCK-Fans in der Westkurve hatten zum Heimspiel-Auftakt gegen den KSC eine Wechsel-Choreo vorbereitet
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FCK. Große Kulisse, intensive Zweikämpfe, aber keine Tore: Der 1. FC Kaiserslautern und der Karlsruher SC haben sich im Südwestderby mit 0:0 getrennt. Vor 49.327 Zuschauern im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion blieb der FCK damit auch im zweiten Topspiel der Saison ungeschlagen bzw. ohne Sieg.
Die Roten Teufel erwischten den besseren Start und bestimmten vor allem die erste halbe Stunde. Marlon Ritter sorgte mit Standards für Gefahr, Naatan Skyttä kam per Kopf zum Abschluss und Mergim Berisha traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Bitter: Skyttä musste noch vor der Pause verletzt ausgewechselt werden.
Letztlich leistungsgerechtes Remis
Nach dem Seitenwechsel hatte der eingewechselte Ibrahim Kanaté nach einem starken Außenrist-Pass von Ritter die große Chance zur Führung, doch der KSC klärte in höchster Not. Anschließend wurden die Gäste stärker, scheiterten aber mehrfach am glänzend aufgelegten FCK-Keeper Julian Krahl.
So blieb es beim 0:0 – und damit bei einer leistungsgerechten Punkteteilung in einem intensiven Südwestderb. Nach dem starken Auftritt beim VfL Wolfsburg bleibt der FCK damit auch vor der imposanten Kulisse auf dem heimischen Betzenberg ungeschlagen oder ohne Sieg – je nachdem, wie man es sehen will. Hinten steht weiterhin die Null, aber eben auch vorne.
Pokalkracher beim SV Waldhof vor der Brust
Am kommenden Freitag, 21. August, 18 Uhr, folgt für die Roten Teufel in der ersten Runde des DFB-Pokals das noch weitaus prestigeträchtigere Derby beim SV Waldhof Mannheim, in dem es erneut heißt: Verlieren verboten. [red]
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |