FCK: Zwei verschenkte Punkte und Hertha BSC als Nachschlag im DFB-Pokal
- Bis zu 12.000 FCK-Fans waren mit nach Düsseldorf gereist
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FCK. Der 1. FC Kaiserslautern hat die Englische Woche hinter sich gebracht. Die Bilanz: vier unnötig verschenkte Punkte und der Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals. Nachdem sich die Roten Teufel bereits im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg durch einen späten Gegentreffer mit einem Unentschieden begnügen mussten, ereilte sie bei Fortuna Düsseldorf ein ähnliches Schicksal. Diesmal war es sogar noch etwas ärgerlicher, weil der FCK die Rheinländer weitestgehend gut im Griff hatten und einen wichtigen Auswärtsdreier verschenkten.
Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht war gegen die stark ersatzgeschwächt angetretenen Gastgeber bereits in der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft. Die Fortunen kamen kaum gefährlich vors gegnerische Tor. Die Pfälzer agierten aufmerksam in der Defensive und verbuchten viele Ballgewinne, um schnell nach vorne umzuschalten.
Allerdings spielten die Gäste ihre Konter schlampig zu Ende, wie bei einer Überzahlsituation, als Paul Joly den Ball nicht zum mitgelaufenen Luca Sirch brachte, sondern in die Füße des Gegners spielte. Auch nach der Pause blieb der FCK am Drücker und erzielte folgerichtig durch einen sehenswerten Freistoßtreffer von Sirch das 1:0 (55. Minute).
- Luca Sirchs sehenswerter Freistoßtreffer zum 1:0 reichte nicht zum Sieg für den FCK
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Auf der Siegerstraße falsch abgebogen
Kurz darauf schien der Doppelpack zum 2:0 perfekt zu sein, jedoch kassierte der VAR nach fünfminütiger Ansicht das Tor von Leon Robinson wegen haarscharfem Abseits von Ivan Prtajin wieder ein. Die Düsseldorf mühten sich in der Folge zwar, zum Ausgleich zum kommen, wurden aber nach wie vor nicht wirklich gefährlich dabei. Torsten Lieberknecht begann erst in der 79. Minute zu wechseln – vielleicht auch zu spät.
Eine Nachlässigkeit von Mika Haas bescherte dem Team von Ex-FCK-Trainer Markus Anfang in der 84. Minute das völlig unnötige 1:1 durch Sima Suso. Wieder war der Dreier für die Roten Teufel futsch – damit haderten nach Schlusspfiff auch zahlreiche der rund 12.000 mitgereisten FCK-Fans. Die Lautrer rangieren mit jetzt 20 Punkten auf Platz 6 der Tabelle.
Hertha BSC im Pokal und in der Liga
Gut zwei Stunden nach dem Spiel zog die Glücksfee Hertha BSC als Gegner im Achtelfinale des DFB-Pokals aus dem Lostopf – mal wieder auswärts. Der FCK hatte unter der Woche die SpVgg Greuther Fürth nicht schön, aber letztlich erfolgreich mit 1:0 niedergerungen und war in die Runde der letzten 16 eingezogen.
Allerdings hätte es mit einem Spiel bei einem Erstligisten auch schlimmer kommen können. Erinnerungen an 2024 werden wach, als die Roten Teufel durch einen Sieg bei der „Alten Dame“ ins Halbfinale gegen Saarbrücken einzogen. Bevor die Teams am 2. oder 3. Dezember im Achtelfinale aufeinandertreffen, treffen die beiden Rivalen schon am Samstagabend, 8. November 2025, 20.30 Uhr, auf dem Betze aufeinander und können sich dabei ausgiebig beschnuppern. [rav]
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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