FCK stürmt auf Platz drei: Yardimci und ein überragender Krahl entzaubern Nürnberg
- Der überragende Julian Krahl war der Matchwinner beim FCK
- Foto: Ralf Vester
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FCK. Was für ein Fußballabend für die Roten Teufel: Der 1. FC Kaiserslautern hat das hochklassige Spitzenspiel beim 1. FC Nürnberg mit 1:0 gewonnen und springt dadurch auf den dritten Tabellenplatz nach vorne. Vor 47.500 Zuschauern im ausverkauften Max-Morlock-Stadion avancierten der eingewechselte Erencan Yardimci mit seinem Kopfballtreffer und ein überragender Torhüter Julian Krahl zu den Matchwinnern.
Die Mannschaft von Torsten Lieberknecht begann mutig, aggressiv und mit reichlich Zug zum Tor. Naatan Skyttä und Mario Sauer prüften früh Nürnbergs Schlussmann Jan Reichert. Doch nach einer Viertelstunde übernahmen die Gastgeber zunehmend das Kommando. Eric Porstner köpfte an die Latte (19.), anschließend begann die große Krahl-Show: Gegen Rayan Ghrieb und Piet Scobel bewahrte der FCK-Keeper seine Mannschaft mit glänzenden Paraden mehrfach vor dem Rückstand.
Zwei Joker bringen die Entscheidung
Nach dem Seitenwechsel bewies der Coach der Roten Teufel ein glückliches Händchen. Mit Erencan Yardimci und Thierry Tazemeta brachte er zwei frische Offensivkräfte. Tazemeta setzte den Ball kurz darauf an den Pfosten, während auf der Gegenseite erneut Krahl gegen Scobel rettete. Es war ein offener Schlagabtausch.
- Die Roten Teufel hatten allen Grund mit den bis zu 7000 mitgereisten Fans zu feiern
- Foto: Anne Paschen/gratis
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Dann kam die 58. Minute: Mario Sauer servierte den Ball gefühlvoll Richtung zweiten Pfosten, wo Yardimci hochstieg und zum umjubelten 1:0 einköpfte. Der Gästeblock mit bis zu 7000 FCK-Fans explodierte vor Begeisterung. Ein Wermutstropfen: Der Torschütze musste kurze Zeit später wegen Problemen an der Achillessehne wieder raus.
Krahl wird zum Nürnberger Albtraum
Was folgte, war eine leidenschaftliche Abwehrschlacht. Die Mannschaft von Miroslav Klose warf alles nach vorne, doch die Pfälzer verteidigten mit Herz und Hingabe. Und wenn die "Glubberer" doch durchkamen, war Krahl zur Stelle. Besonders gegen Sigurd Haugen und bei einem späten Freistoß von Adam Markhiyev zeigte der Schlussmann seine Extraklasse.
Nach 97 intensiven Minuten war der Auswärtscoup perfekt. Der FCN kassierte seine erste Saisonniederlage, die Roten Teufel zogen mit nun 18 Punkten mit den Franken gleich und kletterten auf Relegationsplatz drei. Der FCK spielte zum siebten Mal zu Null und setzte ein dickes Ausrufezeichen im Aufstiegsrennen.
Hannover im Pokal und Hertha auf dem Betze
Der Auftakt in die Hammerwoche ist perfekt gelungen: Am Mittwoch, 28. Oktober, 20.30 Uhr, müssen die Lautrer bei Hannover 96 in der 2. Runde des DFB-Pokals ran, ehe der unangefochtene Spitzenreiter Hertha BSC am Samstag, 31. Oktober, 13 Uhr, zum nächsten Zweitliga-Topspiel auf den Betze kommt. [rav]
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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