1. FC Kaiserslautern vor heißem Südwestderby gegen den KSC
- Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams zeigten die FCK-Fans in der Westkurve eine eindrucksvolle Choreo mit der spielentscheidenden Szene des Pokalfinales von 1996
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FCK. Der 1. FC Kaiserslautern bestreitet am Samstag, 15. August, sein erstes Heimspiel der Saison 2026/27. Im Fritz-Walter-Stadion trifft der FCK am 2. Spieltag im Südwestderby auf den Karlsruher SC. Anpfiff auf dem Betze ist um 20.30 Uhr.
Ein Blick auf die Bilanz
Es ist das insgesamt 70. Pflichtspiel zwischen beiden Vereinen. Die Roten Teufel sind in diesem Traditionsduell seit vier Spielen ungeschlagen und holten dabei zehn Punkte. Insgesamt gewann der FCK 26 der bisherigen Aufeinandertreffen, der KSC 16, 27 Partien endeten Remis. In Kaiserslautern konnte der KSC seit 1994 nur eines von 15 Pflichtspielen gewinnen.
Beim letzten Duell im Frühjahr setzte sich Kaiserslautern mit 3:0 durch. Semih Sahin traf früh zur Führung, Mergim Berisha legte nach, Mahir Emreli erhöhte in der Nachspielzeit. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit Robin Himmelmann, der 2024 für einige Monate beim FCK unter Vertrag stand und später nach Karlsruhe wechselte.
Erinnerung an das Pokalfinale
Am 25. Mai jährte sich das DFB-Pokalfinale zwischen dem FCK und dem KSC zum 30. Mal. Kaiserslautern gewann damals im Olympiastadion in Berlin mit 1:0. Den entscheidenden Treffer erzielte Martin Wagner in der 42. Minute per Freistoß. Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams zeigten die FCK-Fans in der Westkurve eine eindrucksvolle Choreo mit der spielentscheidenden Szene.
Beide Teams mit ordentlichem Saisonstart
Der FCK begann die neue Saison mit einem viel beachteten 0:0 beim VfL Wolfsburg. Es war das erste torlose Remis zum Auftakt einer Zweitliga-Saison für die Pfälzer. Naatan Skyttä und Simon Asta vergaben dabei aussichtsreiche Möglichkeiten und hätten beinahe für den richtig großen Coup bei den Niedersachsen gesorgt. Ibrahim Kanaté und Erencan Yardımcı feierten ihr Pflichtspiel-Debüt im Dress der Roten Teufel.
Der Karlsruher SC startete mit einem 2:1-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld in die Saison. Beide Treffer erzielte Neuzugang Moritz Broschinski, der auf Leihbasis vom FC Basel kam. Für KSC-Trainer Maximilian Senft war es nach Vereinsangaben ein erfolgreicher Einstand.
Neue Spieler und offene Personalfragen
Unter der Woche stellte der 1. FC Kaiserslautern mit Alex Murphy einen weiteren Neuzugang vor. Der 22 Jahre alte Ire kommt auf Leihbasis von Newcastle United und soll die Defensive verstärken. Auch der Karlsruher SC wurde noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichtete Innenverteidiger Sandro Trémoulet vom FK Radnik Surdulica.
Verzichten muss der FCK am Samstag nur auf den Rekonvaleszenten Ivan Prtajin und Owen Gibs. Beim KSC ist nach Angaben des Vereins noch offen, ob Sandro Trémoulet und der zuletzt von muskulären Beschwerden geplagte Shio Fukuda zum Kader gehören werden. [red/rav]
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |