US-Truppen bleiben: Was Trumps Zusage für Städte in der Pfalz heißt
- Kanzler Friedrich Merz (CDU) ist von US-Präsident Donald Trump freundschaftlich im Weißen Haus empfangen worden.
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Weißes Haus. Für US-Standorte in Rheinland-Pfalz wie Ramstein und Spangdahlem bleibt die Lage vorerst stabil: US-Präsident Donald Trump hat Kanzler Friedrich Merz zugesagt, dass die USA an ihrer Truppenpräsenz in Deutschland festhalten wollen. Das sagte der CDU-Vorsitzende nach einem Treffen mit Trump im Weißen Haus in Washington.
„Trump habe ihm «nicht erst heute, aber erneut versichert, dass die Vereinigten Staaten an ihrer militärischen Präsenz in Deutschland festhalten», sagte der CDU-Vorsitzende in Washington nach einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus. «Das ist eine gute Nachricht, die ich aber auch anders nicht erwartet habe», fügte der Kanzler hinzu.
Warnung vor Abzugs-Spekulationen: Umfang bleibt offen
Angesichts von Trumps kritischer Grundhaltung gegenüber Europa war in den vergangenen Monaten darüber spekuliert worden, dass der Präsident US-Soldaten auch aus Deutschland abziehen könnte. Ob Trump zugesagt hat, dass das US-Kontingent in bisherigem Umfang erhalten bleibt, sagte Merz nicht.
Veränderung vor dem Nato-Gipfel: Abschreckung soll neu organisiert werden
Merz ergänzte, man habe vor dem im Juli anstehenden Nato-Gipfel in Ankara besprochen, wie man die gemeinsame Abschreckung in Zukunft besser organisieren könne. Details nannte der Kanzler nicht.
Trump habe gewürdigt, „dass die Bundesregierung hier auch eine gewisse Führung bei der Stärkung des europäischen Pfeilers der Nato übernommen hat“. Merz ergänzte: „Die Vereinigten Staaten respektieren Deutschland. Sie respektieren, dass wir massiv in die eigene konventionelle Fähigkeit investieren.“
Einordnung: In Deutschland sind seit Jahrzehnten Zehntausende US-Soldaten stationiert; besonders in Rheinland-Pfalz konzentrieren sich wichtige Einrichtungen der US-Streitkräfte. Für Kommunen in der Region hängt daran auch Beschäftigung und Infrastruktur – ob es beim bisherigen Umfang bleibt, ist nach Merz’ Aussagen allerdings weiter offen. dpa
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |